Brennsteiner hadert trotz Podest etwas: "Nicht so ein guter Lauf"
Trotz des dritten Platzes weiß Brennsteiner, wo er sich verbessern kann. Für Schwarz war das Finale hingegen "frustrierend".
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Stefan Brennsteiner holt beim Riesentorlauf in Kranjska Gora mit dem dritten Rang seinen dritten Podestplatz in diesem Weltcup-Winter.
Lucas Braathen hat hingegen dort weitergemacht, wo er bei den Olympischen Spielen aufgehört hat, und sich den Sieg geholt. Der zweite Platz ging an Loic Meillard.
Brennsteiner fährt im RTL in Kranjska Gora aufs Podest >>>
Brennsteiner ärgert sich über den zweiten Lauf
Nach dem ersten Durchgang war Brennsteiner nur 0,14 Sekunden hinter Braathen gelegen. In der Entscheidung wurde der 34-Jährige noch von Meillard überholt.
Mit seiner Leistung im Finale ist der Salzburger nicht zufrieden: "Es war nicht so ein guter Lauf, leider", meint er nach dem Rennen im "ORF"-Interview. "Ich habe das ein oder andere Mal den Druck zu spät genommen und war dann zu weit vom Tor weg", analysiert er.
Beim Slalom-Start, wo die Schlüsselstelle lag, hätte er viel liegenlassen. Dennoch findet er es "cool, dass es fürs Podium gereicht hat".
Über die Tatsache, dass es im ersten Rennen nach der bitteren Enttäuschung bei den Olympischen Spielen wieder mit einem Podestplatz geklappt hat, freute er sich.
Schwarz: "Es ist frustrierend"
Mehr zu kämpfen hatte Marco Schwarz. Nach dem vierten Rang vor dem Finale waren die Hoffnungen auf den ersten Podestplatz in Kranjska Gora hoch. Er fiel jedoch auf Platz zehn zurück.
"Es ist frustrierend", sagt der Kärntner dazu, dass es derzeit im Riesentorlauf selten mit zwei guten Durchgängen klappt.
Vor allem in Lauf zwei hätte er sich laut eigenen Aussagen mehr zutrauen müssen. Über die Übergänge hätte er zu viel riskiert. "Es war von oben bis unten etwas zu wenig", resümiert Schwarz.
Haaser macht zehn Ränge gut
Raphael Haaser konnte sich hingegen im zweiten Durchgang von Rang 19 auf Rang neun verbessern. Der Weltmeister fuhr zudem die zweitschnellste Laufzeit im Finale. Nur McGrath war um zwei Hundertstel schneller.
Nach "fehlender Überzeugung" im ersten Durchgang sei der zweite in die richtige Richtung gegangen, so Haaser.
Vor allem mit dem schnell gesetzten zweiten Lauf kam er gut zurecht: "Ich glaube, ein Riesentorlauf soll auch hin und wieder so sein", gibt er zu verstehen.
Von Kristoffersen gab es jedoch abermals Kritik zur Kurssetzung. Diese nimmt Haaser nicht ernst: "Ich habe noch nicht viele Tage erlebt, an denen er sich nicht beschwert hat", merkt er an.
Sturm: "Zipft mich extrem an"
Für Joshua Sturm brachte der Tag Positives und Negatives. Nach einer guten ersten Fahrt und Rang 14 wird er im Finale auf Platz 23 zurückgereicht.
"Es zipft mich extrem an, dass ich im zweiten (Durchgang, Anm.) so gefahren bin", so der 24-Jährige. Vor allem schnelle Kurssetzungen würden ihm nicht liegen: "Dass es so schlecht ist, hätte ich mir nicht zugetraut".
Für das Weltcup-Finale im Riesentorlauf konnte er sich dennoch qualifizieren. Patrick Feuerstein schied als Siebter nach dem ersten Durchgang aus.