"Habe bitterlich geweint" - Sara Hector spricht über Verlust
Die Riesentorlauf-Olympiasiegerin von 2022 war "den halben Sommer niedergeschlagen". Die Veränderung muss jedoch keineswegs ein Nachteil sein.
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Am 24. Oktober geht in Sölden traditionell der Start der neuen Skiweltcup-Saison über die Bühne. Mit dabei auch Sara Hector.
Wenn die 34-jährige Schwedin am Rettenbachferner im Starthaus steht, wird dennoch einiges anders sein. Hector muss künftig nämlich auf ihren Servicemann Reinhard Berbig verzichten.
"Beim Weltcup-Finale hat er zwar nichts gesagt, aber ich habe es ihm sofort angesehen. Wir kennen uns so gut, dass ich seine Gefühle lesen konnte. Es war unglaublich emotional, obwohl kein einziges Wort fiel", spricht Hector gegenüber "Expressen" über den Abschied ihres langjährigen Begleiters.
Hector: "Dieser Abschied tat weh"
Wenig später bestätigte der Österreicher sein Aus auch offiziell. Die monatelange Trennung von seiner Familie und das viele Reisen hätten ihn zu diesem Entschluss bewogen.
"Ich habe bitterlich geweint", so Hector. "Wir hatten ein großartiges Verhältnis und standen uns extrem nah. Er hat mir unheimlich viel beigebracht, deshalb tat dieser Abschied sehr weh. Den halben Sommer über war ich deshalb niedergeschlagen."
Neuer Servicemann kommt aus Italien
Berbigs Posten wurde mittlerweile vom Italiener Matteo Fattor eingenommen.
"Er ist extrem kompetent und wir haben jede Menge Spaß zusammen. Veränderungen kommen manchmal ungefragt, müssen aber keineswegs immer von Nachteil sein", findet die Riesentorlauf-Olympiasiegerin von 2022, die nach wie vor viel Spaß am Skifahren hat.
"Ich fahre Ski, weil ich diesen Sport liebe", meint die 34-Jährige, die selbst ein Antreten bei den Olympischen Spielen 2030 nicht ausschließen will.