Mit Neuseeland als Standort für das Trainingscamp wollte Alster bewusst "neue Reize für die Athletinnen und das ganze Team setzen". Zunächst wird das ÖSV-Quartett im Skigebiet von Mount Hutt trainieren, danach geht es weiter nach Coronet Peak. In den ersten Wochen liegt der Fokus, laut Alster, "auf dem Riesentorlauf und der Skitechnik", ab 15. September wird der Fokus dann auf den Super-G-Trainings liegen.
Neben Michelle Niederwieser (Knorpel-Operation) verpasst auch die Abfahrts-Vizeweltmeisterin Nina Ortlieb das Trainingscamp. Nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch im Dezember 2023 ist sie noch nicht wieder fit. "Beide sind schon auf einem guten Weg, diese Reise kommt aber noch zu früh für sie", meint Alster.
Renncomeback von Ortlieb im Dezember?
Der weitere Comeback-Plan sieht folgendemaßen aus: "Geplant ist, dass Nina und Michelle im September mit Back-to-Race-Coach Meini Tatschl am Stilfserjoch oder in Sölden wieder auf die Skier gelangen."
Ein Renncomeback von Ortlieb beim Speed-Auftakt Mitte Dezember in Beaver Creek ist nicht auszuschließen: "Das hängt ganz davon ab, wie sich Nina im Skischuh fühlt, ob ihr die Bruchstelle noch Probleme macht oder nicht."