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"Gibt keine Studien" - Neue FIS-Regel sorgt für Kritik

Die FIS schreibt ein Maximalgewicht für Ski vor - das kommt bei einigen Herstellern und US-Star Breezy Johnson nicht gut an.

"Gibt keine Studien" - Neue FIS-Regel sorgt für Kritik Foto: © GEPA
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Eine von der FIS neu eingeführte Regel sorgt für Unmut bei einigen Akteur:innen im Weltcup.

Konkret geht es um das Maximalgewicht für Ski. Bei den Männern dürfen Abfahrt-Ski gesamt maximal 10,6 Kilogramm wiegen, 10,4 Kilogramm bei den Frauen. Im Riesentorlauf sind die Limits bei 10,2 bzw. 9,8 Kilogramm. Hintergrund des Ganzen: Die FIS erhofft sich durch die Begrenzung mehr Sicherheit.

Stöckli, Head und Rossignol haben Skimodelle in Verwendung, die bereits in der Vorsaison die neuen Vorgaben erfüllten, Atomic und Salomon müssen bei ihren Ski teils nachbessern.

Rossignol und Atomic sind skeptisch

Bei den Ski-Herstellern stößt die neue Regel jedenfalls auf Skepsis. Er sei nicht davon überzeugt, dass sich die Limits auf die Sicherheit auswirken würden, sagte etwa Rossignol-Rennchef Stéphane Mougin dem "Blick": "Es gibt keine Studien, die das belegen."

Es gehe um die Verteilung des Gewichts - dieses soll großteils direkt unter den Füßen sein - und nicht um das Gesamtgewicht an sich.

Auch Atomic-Rennchef Christian Höflehner spricht davon, dass man erst stichhaltige Fakten haben müsse, um so eine aufwendige Änderung durchzuführen. Bevor man das Gewicht der Ski noch weiter senken könne - was der Plan der FIS sei - müsse man erst wissen, ob das der Sicherheit auch wirklich zuträglich sei.

Kritik von Johnson

Scharfe Kritik an der Regel-Änderung gab es von US-Olympiasiegerin Breezy Johnson. Die Abfahrerin wiegt mehr als 80 Kilogramm. Sie brauche deshalb schwereres Material, um genügend Stabilität zu bekommen, so die Atomic-Fahrerin.

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