"Nach den zwei Slaloms wäre es das Ziel, dass ich mit der Startnummer in die Top 15 reinrutsche. Ich möchte meine stabile Fahrweise zeigen, einfach aktiv bleiben." Mit den Plätzen drei, fünf und sieben hat der 29-Jährige in dieser Saison drei Topergebnisse stehen. Anders im Riesentorlauf, in dem es noch zu keinem Weltcuppunkt gereicht hat. "Mein Fokus war auch auf dem Slalom."
Brennsteiner im Aufwind, Matt "ausbaufähig"
Riesentorläufer Stefan Brennsteiner hat zuletzt in Bansko seine im Februar/März fast obligate Steigerung gezeigt. Die in Palisades Tahoe 2023 mit Rang fünf gemachten Erfahrungen sollten ihm Zuversicht geben: "Das war ein richtig gutes Rennen."
Ganz anders war das bei ÖSV-Kollegen Michael Matt im Slalom mit Rang 24. "Da war ausbaufähig. Aber der Hang geht voll zu attackieren, er hängt in alle Richtungen. Oben steil weg, unten flach raus. Ich möchte schon da anknüpfen, wo ich Anfang der Saison gestartet bin." Im November war Matt in Gurgl Dritter gewesen.
Strolz mit stabilen Leistungen
Eine gewisse Stabilität hat Johannes Strolz in seine Slalom-Leistungen gebracht. Nach seinem Gurgl-Ausfall kam der Vorarlberger auf die Ränge 16, 18, 15, 15, 17, 14. Nun darf es auch weiter nach vor gehen.
"Es wäre jetzt dann langsam einmal gut, wenn ich ein Top-10-Ergebnis fahren würde." In Material und Technik habe er einen Schritt gemacht, so Strolz.
Ein weiterer Fokus habe der Regeneration gegolten. "Ich denke, dass die Form stetig besser geworden ist in letzter Zeit, das möchte ich in Amerika natürlich umsetzen. Aber ich habe immer noch eine relativ hohe Startnummer."
Skiräume waren "bescheiden"
ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer erwartet sich vom Olympiasieger, aber auch von der "sogenannten zweiten Garde einen Schritt nach vorne. Dass wir ein paar in den 30 haben". Die Riesentorlauf-Strecke sei interessanter mit viel Gelände, der Slalomhang "nicht wirklich allzu schwierig".
Man begrüße die Rennen, meinte der Coach. Allerdings erhofft sich Pfeifer, dass es mit den Skiräumen besser geworden ist. "Das war letztes Jahr bescheiden. Und auch die Übertragungen sollten besser werden." Von den Übertragungszeiten her sei es für die Europäer aber lässig.
Auch Odermatt angelt nach Kugel
In Palisades Tahoe beginnen die Läufe ab 19.00 und 22.00 Uhr MEZ (zum LIVE-Ticker >>>), in Aspen die Riesentorläufe um 18.00 und 21.00 Uhr, der Slalom um 17.00 und 20.00 Uhr MEZ.
Gut ins Bild wird sich wohl wieder Marco Odermatt setzen. Saisonübergreifend hält er bei neun Riesentorlaufsiegen, mit dem zehnten würde der Schweizer die neun im Slalom von Alberto Tomba (ITA) von Jänner 1994 bis Februar 1995 übertreffen. In Aspen könnte Odermatt zudem den Spezial-Weltcup holen. Seine bisher letzte "Riesen"-Niederlage kassierte er 2023 in Palisades Tahoe gegen Schwarz.