Wengen-Preisgeld 2026: Das Ranking der Lauberhornrennen
Podestflaute im Slalom hält an
Im Slalom würde ein Stockerlplatz mit Sicherheit am überraschendsten kommen. Die ÖSV-Stangenartisten verpassten am Sonntag zum siebenten Mal in Folge das Weltcup-Podest. "Es schleudert alle ein bisschen", wusste Michael Matt, der als Siebenter eine ansprechende Leistung zeigte.
Matt rettet ÖSV-Ehre im Wengen-Slalom >>>
Zur Frage nach dem Olympia-Ticket für den Tiroler sagte Chefcoach Pfeifer jedoch: "Darauf werde ich sicher keine Antwort geben. Um sich aufzustellen, braucht es eine niedrige Platzierung, Top fünf wäre wünschenswert."
Nichtsdestoweniger ist Matt auf dem Weg, seinem Namen wieder Ehre zu machen und rechtzeitig vor einem Großereignis in Form zu kommen. Olympia-Bronze im Slalom hängt seit 2018 schon in seinem Trophäenschrank. 2019 wurde er Vize-Weltmeister.
Bruder Mario Matt veredelte seine Slalom-Karriere nach zweimal WM-Gold 2014 mit dem Olympia-Sieg in Sotschi. "Ich habe langsam wieder das Gefühl, dass ich wieder die Peitsche oder Punch nach vorne kriege", sagte Matt zu seiner aufsteigenden Formkurve. "Er arbeitet sich Rennen für Rennen nach vorne und fährt wirklich schnelle Abschnitte", meinte Pfeifer.
Pfeifer über Feller: "Form wirklich stabil und gut"
Dass sich mittlerweile kein Österreicher mehr in der Slalom-Topgruppe aufhält, macht Spitzenergebnisse gerade auf schnell nachlassenden Pisten aber schwierig. Auch deswegen kommt für Pfeifer aktuell nur Manuel Feller für einen Platz ganz vorne infrage.
"Ich sehe seine Form wirklich stabil und gut", pinselte Pfeifer dem gefrusteten Tiroler den Bauch, nachdem es in Wengen nur zu Platz elf reichte.
Im WCSL-Ranking, die Basis für jede Startliste in der jeweiligen Disziplin, steht Feller vor seinem Heimrennen am Ganslernhang aktuell auf Position zehn, Matt auf 17.