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Rädler nach Rang vier: "Die Hundertstel regen mich schon auf"

Cornelia Hütter hadert nach der letzten Saison-Abfahrt in Kvitfjell hingegen mit den Bedingungen.

Rädler nach Rang vier: "Die Hundertstel regen mich schon auf" Foto: © GEPA

Die Abfahrts-Saison 2025/26 ist mit dem Rennen in Kvitfjell offiziell Geschichte!

Für Ariane Rädler endete diese mit einem vierten Platz. Lediglich vier Hundertstel fehlten auf das Podest. Abfahrts-Kugel an Pirovano - Rädler schrammt am Podest vorbei >>>

Trotz des guten Ergebnisses, schmerzt dieses etwas: "Die Hundertstel regen mich jetzt langsam schon auf", sagt sie nach dem Rennen im "ORF"-Interview.

Für Rädler könnte die Saison noch länger gehen

Die 31-Jährige belegte zuletzt zweimal den sechsten Rang, mit einem vierten endet nun die Saison. Für Rädler könnte diese nach aufsteigender Formkurve noch länger gehen.

Im Training taten sich die ÖSV-Läuferinnen generell schwer. Die Vorarlbergerin habe einige Fragezeichen im Kopf gehabt. Im Rennen hat es dann aber "halbwegs funktioniert".

Die Strecke im norwegischen Kvitfjell ist seit drei Jahren wieder im Kalender der Frauen inkludiert, aber generell nicht einfach, wie die Viertplatzierte erklärt: "Es ist so schwierig, auf der Strecke herauszufinden, wo man Zeit rausholen kann." Am Samstag habe sie dann probiert, mehr Druck auf den Ski zu bekommen.

Generell zeigt sie sich mit der Saison in der Abfahrt zufrieden. Dort ist "ein Schritt nach vorne gegangen". Mehr Potenzial sieht sie hingegen noch im Super-G, dieser "hat etwas mehr geschmerzt, von dem her ist dort sicher noch mehr Arbeit für die kommende Saison", so Rädler.

Den Abfahrts-Weltcup schloss sie als Zwölfte ab.

Hütter hadert mit Bedingungen: Salz gehört aufs Essen

Schwerer tat sich Conelia Hütter. Sie kam nicht über Rang acht hinaus (+0,80).

Vor allem mit den Bedingungen hatte sie zu kämpfen. "Wir sind von der Jahreszeit her ein bisschen später hier als sonst und der Schnee ist mehr frühlingshaft."

Vor allem das Salz in der Piste habe ihr Probleme gemacht, dieses gehöre auf das Essen. "Wenn es mich anschiebt und ich keinen Gegendruck merke, wenn es richtig hart ist, tue ich mich leichter als auf so einem Untergrund."

Sie werde nun auf diesen Bedingungen trainieren und auch am Setup arbeiten. Dennoch habe es im Rennen deutlich besser als im Training funktioniert. Eine halbe Sekunde gehe ihr trotzdem noch ab.

Für Hütter endete die Abfahrtssaison auf Rang sechs.

Ebenfalls in die Punkte beim Weltcupfinale schafften es Nina Ortlieb als Zwölfte und Mirjam Puchner als 13.

Das Ergebnis:

Die 20 Frauen mit den meisten Siegen im Skiweltcup

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