Die Speed-Spezialistin sieht das Rennwochenende in Kvitfjell als den Start der zweiten Saisonhälfte. "Mein Saisonstart hat auch so (gut, Anm.) angefangen. Also hoffe ich, dass ich es bis zum Schluss durchziehe."
Das kleine Formtief rund um die WM will Hütter überwunden haben, jetzt möchte sie wieder die starken Leistungen der Wochen zuvor weiterführen: "Ich finde es cool, dass, obwohl es mir die letzten Wochen sehr schwer gefallen ist, ich da wieder anknüpfen kann."
Aus den Tiefen, so Hütter, müsse man sich herauskämpfen: "Das habe ich gemacht. Es sind so viele Leute im Hintergrund, wenn man denen allen was zurückgeben kann, dann ist das cool."
Apropos zurück. Die Abfahrts-Weltcup-Siegerin der letzten Saison will sich ihre Kristallkugel natürlich "zurückholen". Nur noch 16 Punkte beträgt der Rückstand auf die Führende des Abfahrt-Weltcups, Federica Brignone.
Hütter zeigte sich jedenfalls selbstbewusst: "Die Form stimmt, vor allem das Mindset." Gerade Letzteres mache bei ihr viel aus, wie die eher enttäuschenden Rennen zu Jahresbeginn zeigten, wo sich nämlich "irgendwie Fehler und Unsicherheiten" einschlichen, "die eigentlich überhaupt keinen Platz haben im Kopf".