Hütter nach Soldeu-Pleite: "Bin in die Garage gefahren"
Die Steirerin rettet einigermaßen die ÖSV-Ehre, ist aber auch unzufrieden mit ihrer Leistung. Sechs der zehn Starterinnen scheiden aus, fünf davon an derselben Stelle.
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Der erste Super G in Soldeu (zum Rennbericht >>>) endet für die ÖSV-Läuferinnen in einer Enttäuschung.
Gleich fünf Läuferinnen scheiden an derselben Stelle im oberen Teil aus. Nicht zu den Ausgeschiedenen, aber dennoch im geschlagenen Feld landet Cornelia Hütter. Sie wird als beste Österreicherin Zehnte.
Die Olympia-Dritte aus der Steiermark sei "komplett in der Garage" gefahren. Sie habe im Kopf, wie sie die Schwünge ziehen müsse, aber es sei ihr nicht gelungen. Jetzt heiße es "gut regenerieren, alle Kräfte wieder sammeln und morgen noch einmal Gas geben", sagte Hütter.
Puchner laboriert an Sturzfolgen
Punkte gab es auch für Mirjam Puchner (14.), Nadine Fest (19.) und Lisa Grill (30.). Die Österreicherinnen warten damit immer noch auf den ersten Podestplatz in diesem Winter in dieser Disziplin.
"Das war nicht gut, ich habe es mir nicht zugetraut. Es ist schwierig, wenn man ein bissl angeschlagen ist. Ich springe momentan nicht über meinen Schatten", sagte Puchner, die an den Nachwirkungen eines Sturzes im Training laboriert. "Morgen noch eine Chance, ich muss da einfach drüberkommen, es hilft nichts." Mit Blick auf die Ergebnisliste meinte sie: "Es zeigen die anderen momentan, wo es langgeht."
Chance zur Revanche am Sonntag
"Morgen müssen wir zurückschlagen", sagte auch die mit guter Zwischenzeit ausgefallene Ariane Rädler. "Ich war voll auf der Kante, dann hat es mich rauskatapultiert. Es dürfte nichts passiert sein, aber es ärgert mich einfach", meinte Ortlieb. "Jeder Sturz kostet halt wieder Selbstvertrauen, das habe ich schon oft genug gehabt. Im Training passiert mir so ein Blödsinn auch nicht."
Aber sie müsse froh sein, dass nichts passiert sei. "Ich will aber auch im Super-G mal zeigen, was ich kann. Ich schau, dass ich morgen bereit bin und die nächste Chance nütze."
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