Hütter bedient: "Froh, wenn ich Richtung Österreich fahre"
Das Speedwochenende in Tarvis lässt Österreichs Speed-Asse ratlos zurück. Mirjam Puchner bringt sich in Stellung für den olympischen Super G.
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Es ist weiter der Wurm drin beim österreichischen Frauen-Speedteam. Mirjam Puchner fuhr als Neunte als einzige ÖSV-Läuferin in die Top 10 (zum Rennbericht >>>).
Die Salzburgerin legte sehr unterschiedliche Teilzeiten hin.
Hütter sucht den Speed
"Es gab zwei Kurven, wo man ein bissl eine Richtung brauchte, die Sicht war okay", sagte sie gegenüber dem ORF, die das mit Abstand beste Saisonergebnis im Super-G einfuhr und sich damit für Olympia ins Spiel brachte.
"Gestern war ein harter Arbeitstag, heute ist er gefühlt gleich hart. Es ist wirklich schwierig", meinte indes Hütter, die in der Abfahrt nur auf Platz 18 gelandet war.
"Trainieren, trainieren, trainieren. Ich weiß, dass ich schnell bin. Hier runter finde ich meinen Speed nicht. Ich klemme mich rein, werde aber nicht schneller. Ich bin froh, wenn ich wieder Richtung Österreich fahre."
Vonn fast immer auf Podest
Den ÖSV-Läuferinnen fehlt drei Wochen vor den Olympia-Rennen die "Leichtigkeit", wie es Cheftrainer Roland Assinger nach der Abfahrt beschreibt. Im "Downhill" zeichnet sich mit Hütter, Puchner, Ariane Rädler und Nina Ortlieb das Olympiateam ab.
Im Super-G sieht es nach nun drei Rennen nach Hütter, Puchner und Rädler aus, die bisher in die Top 10 kamen. Wer das Quartett vervollständigt, scheint offen.
Egal, wer für Österreich am Start stehen wird, der Weg über die Medaillen in den Speeddisziplinen führt nicht zuletzt über Emma Aicher und Lindsey Vonn. Letztere vergab den möglichen Sieg im unteren Streckenteil: "Es ärgert mich ein bisserl, dass es so eng zum ersten Platz ist gestern und heute, hoffentlich sind dann in Cortina die Zehntel auf meiner Seite."
Aicher war dagegen vollends glücklich: "Ich war mit dem Skifahren von oben bis unten zufrieden. In letzter Zeit hatte ich immer ein paar Fehler, heute hat es ganz gut gepasst."