NEWS

FIS-Streit! Verschwinden Kitzbühel und Co. aus dem Weltcup?

Der Druck auf den Präsidenten wächst zunehmend. Auch ÖSV-Generalsekretär Scherer hat eine Botschaft an Eliasch.

FIS-Streit! Verschwinden Kitzbühel und Co. aus dem Weltcup? Foto: © IMAGO / TT

Die FIS-Präsidentenwahl rückt näher, der Präsident gerät immer mehr unter Druck, doch Johan Eliasch hält weiter an seiner Wiederwahl fest.

Nachdem zuvor bereits Sportler wie Marco Odermatt Alarm geschlagen haben und CEO Lehmann zurücktrat, drohen jetzt Österreich und die Schweiz mit einem Weltcup-Rückzug von Klassikern wie Kitzbühel oder Adelboden. Das berichtet der Schweizer "Blick".

Sorge um die finanzielle Lage der FIS

"Wenn wir so weitermachen, fahren wir mit 180 km/h gegen eine Wand", wird Swiss-Ski-Co-CEO Diego Züger in Bezug auf die finanzielle Lage zitiert.

Auch Noch-ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer meldet sich zu Wort. "Unter der alten Führung war es der FIS möglich, ihre Mitglieder zu unterstützen, ohne ihre finanzielle Stabilität zu riskieren", meint er.

Mit dem neuen Budget wäre dies nicht machbar. In der kommenden Saison soll das strukturelle Defizit 5,7 Millionen Franken ausmachen.

Entscheidung wird kommende Woche fallen

Eliasch scheint dies jedoch wenig zu beeindrucken, auch wenn Scherer sich direkt an ihn wendet: "Johan, als Präsident forderst du von den Mitgliedern, deiner Strategie, deinen Visionen und deiner Führungsqualität zu vertrauen. Das geht aber nur, wenn wir die Realität gleichermaßen verstehen."

Es sei essentiell, dass alle sehen, dass ein Defizit vorhanden ist. Der FIS-Kongress findet kommende Woche in Belgrad statt.

Kommentare