Schweizer Weltcupsiegerin spricht über enttäuschendes Kader-Aus
Nach 18 Jahren ist die 34-Jährige erstmals nicht im Kader, aktuell befindet sich Priska Ming-Nufer nach ihrer Knieverletzung auf dem Weg zurück.
Presented By
Als "harten Moment" bezeichnet Priska Ming-Nufer den Augenblick, als sie erfuhr, dass sie nicht mehr im Swiss-Ski-Kader ist.
Zuvor war sie 18 Jahre lang immer dabei. "Ende April erhielt ich die Nachricht, dass ich nicht mehr Teil des Kaders bin."
"Das war ein harter Moment, besonders weil ich mich zu diesem Zeitpunkt mitten in der Rehabilitation nach einer Verletzung befand", schreibt die Speedspezialistin auf Instagram.
Im Februar wurde sie nach einer Meniskusverletzung operiert, ihre Saison war damit gelaufen. Über all die Jahre habe sie die Kaderkriterien stets erfüllt und sich auf höchstem Niveau im Weltcup behauptet.
Karriereende nicht in Sicht
Dennoch zeigt sie sich kämpferisch.
"Wenn ich auf die vergangenen 18 Jahre zurückblicke, sehe ich nicht Verletzungen oder Rückschläge. Ich sehe unzählige Trainingstage, harte Arbeit, viele Weltcuprennen, Erfolge und Freude, den Willen, immer noch besser zu werden", erklärt die 34-Jährige.
Ming-Nufer gewann 2022 in Crans-Montana eine Abfahrt - ihr bisher einziges Weltcup-Podest. In der Saison 2025/26 fuhr sie vor ihrer Verletzung in vier von elf Speedrennen in die Punkte.
Ihr nächstes Ziel sei die Heim-Weltmeisterschaft 2027 in Crans-Montana. "Ich arbeite jeden Tag daran, stärker zurückzukommen", meint sie abschließend.