Alternativ können Camps in Südamerika veranstaltet werden, dies kann sich jedoch nicht jeder Verband leisten. Deshalb versuchte offenbar das kroatische Team, die Betreiber in Zermatt zu täuschen.
"Die Kroaten haben bei uns eine Trainingspiste für Nachwuchsathleten bestellt", erzählt Markus Hasler, CEO der Zermatter Bergbahnen, dem "Blick".
Kroatien-Team ausgeschlossen
Bei einer Kontrolle sei allerdings festgestellt worden, "dass unter diesen Junioren auch Athleten fungieren, die bereits im Europacup eingesetzt werden und somit den Elitestatus haben", so Hasler.
Die Aufregung war groß, die "Strafe" ist deutlich. Hasler: "Weil sie uns betrogen haben, haben wir sie sofort vom Trainingsgelände verwiesen, und wir werden in diesem Sommer auch den Nachwuchs der Kroaten nicht mehr bei uns trainieren lassen."
Ob die Elite-Athleten im kommenden Jahr wieder am Fuße des Matterhorns trainieren dürfen, werde der Verwaltungsrat im März 2025 diskutieren, sagt Hasler.
Der "Blick" spekuliert, dass dies nur der Fall sein wird, wenn die Zermatt-Rennen wieder in den Weltcup-Kalender aufgenommen würden. Sonst könnten die Trainings für immer gestrichen werden.