Schwede trainiert im ÖSV-Speed-Team: Das erhofft sich Ski Austria
Der ÖSV hat Felix Monsen in die Speed-Gruppe aufgenommen. Was das den rot-weiß-roten Athleten bringen soll und ob weitere ausländische Fahrer folgen könnten:
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von Daniela Kulovits
Österreichs Speed-Team hat Zuwachs aus dem Ausland bekommen.
Der Schwede Felix Monsen wurde nach einer Anfrage in die WC2-Gruppe des ÖSV aufgenommen.
"Er wird eingebunden und kann mittrainieren", erklärt ÖSV-Alpinchef Christian Mitter. "Wir freuen uns, dass wir da vielleicht einen ein bisschen neuen Weg gehen."
"Er hat einen guten Speed"
Mitter spricht von einer engen Kooperation. Monsen hat einen eigenen Trainer und Servicemann mit eigener Trainingsgestaltung.
Beim ÖSV erhofft man sich ein zusätzliches Kräftemessen im Training. "Er hat einen guten Speed", sagt Mitter über Monsen.
Der Skandinavier, der Super-G und Abfahrt fährt, schloss die vergangene Weltcup-Saison in den Top 30 der besten Abfahrer ab. Monsens bisher bestes Weltcup-Ergebnis war je ein zehnter Platz in Kitzbühel im Jahr 2025 (Super-G) und 2026 (Abfahrt).
Mitter: "Wir können wirklich etwas bieten"
Für den ÖSV, der aktuell im Speed-Bereich der Männer nicht gerade erfolgsverwöhnt ist, ist Monsens Anfrage auch eine Art Bestätigung.
"Oft sieht man in der Innenansicht nur, was schief läuft. Wenn dann von außen ein Läufer auf uns zukommt und mit uns mittrainieren will, dann sieht man, dass wir wirklich was bieten können", so Mitter.
Künftig will man im ÖSV weiter nicht aktiv auf Läufer zugehen, man würde es aber "von Fall zu Fall überlegen". Voraussetzung sei, dass die Athleten das ÖSV-Kaderlimit erreicht hätten, wenn sie Österreicher wären - so wie es bei Monsen der Fall ist.