NEWS

"Wird Rückschläge geben": So geht es Manuel Feller

Manuel Feller zog im Frühjahr nach einer herausfordernden Saison vorzeitig die Reißleine und legte sich auf den OP-Tisch. Jetzt spricht der Kitz-Sieger über seinen körperlichen Zustand und seine Pläne.

"Wird Rückschläge geben": So geht es Manuel Feller Foto: © GEPA

Für Manuel Feller endete die vergangene Ski-Saison vorzeitig.

Nach einem "mental und körperlich sehr herausfordernden" Winter zog der Tiroler wegen Schmerzen infolge mehrerer Bandscheibenvorfälle, eines Leistenbruchs und einer Schambeinentzündung im März die Reißleine. Die Pause nutzte Feller unter anderem für einen operativen Eingriff am Rücken.

"Es geht schrittweise nach oben, im Alltag ist es schon sehr gut", erklärt Feller am Donnerstag bei einem Medientermin des ÖSV in Pörtschach. "Im Training, wenn ich die Last, die Intensität erhöhe, merke ich es schon ein paar Tage", schränkt der 33-Jährige ein. "Aber im Großen und Ganzen geht es in die richtige Richtung."

Feller rechnet mit Rückschlägen

Ende August/Anfang September gehe es für zwei Wochen nach Chile auf Schnee. "Ich rechne damit, dass ich da den einen oder anderen Rückschlag haben werde. Ich bin aber zuversichtlich, dass es für den ersten Slalom zu 100 Prozent passt."

Das auch deswegen, da der Olympia-Zweite in der Team-Kombination seinen letzten Weltcup-Riesentorlauf gefahren ist, sich nun ganz auf den Torlauf konzentriert. "Ich habe daher keinen Stress."

Kitz-Gondel als "Genugtuung für harte Arbeit"

Mit dem Sieg in Kitzbühel erfüllte sich Feller im vergangenen Winter einen Kindheitstraum. In freudiger Erwartung blickt er nun dem Zeremoniell in der "Gamsstadt" entgegen, wenn dann eine mit seinem Namen versehene Gondel in die Umlaufbahn geschickt wird.

Bei der "Übergabe" der Gondel werden Familie, Freunde und Fanclub dabei sein. "Der Erfolg ist nicht nur mir persönlich zuzuschreiben, da steht ein ganzes Team dahinter. Es ist eine Genugtuung für die harte Arbeit im letzten Jahrzehnt. Bei den drei Klassikern im Slalom ganz oben zu stehen, hätte ich mir als kleiner Bub auch nicht gedacht. Mit der Kitzbühel-Gams ist das die Kirsche auf der Torte."

Ski-Weltcup 25/26: Das Preisgeld-Ranking der Top-Verdiener

Kommentare