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Scheib nach "Ritt" im Copper-RTL: "Habe gedacht, ich bin Zehnte"

Julia Scheib darf nach Sölden auch beim Riesentorlauf in Copper Mountain über einen Podestplatz jubeln - obwohl es sie im Finale "gezaubert" hat.

Scheib nach "Ritt" im Copper-RTL: "Habe gedacht, ich bin Zehnte" Foto: © GEPA

Perfekter Saison-Start für Julia Scheib!

Die Steirerin darf nach dem Sieg im Riesentorlauf in Sölden auch in Copper Mountain jubeln. Sie belegt hinter Alice Robinson, die sich mit fast einer Sekunde Vorsprung durchsetzt, den zweiten Platz.

Ergebnis des Riesenslaloms >>>

Scheib: "Es hat mich so gezaubert"

Bereits im ersten Lauf gelingt Scheib eine gute Fahrt, im zweiten Durchgang kann sie trotz Fehler im oberen Teil eine Steigerung erzielen: "Ich bin schon sehr happy mit dem zweiten Platz. Es war im zweiten Durchgang ein gescheiter Ritt. Sehr, sehr dunkel, schlechte Bodensicht. Ich habe mir nach dem Flachstück gedacht, ich bin am zehnten Platz, es hat mich so gezaubert."

Auch das Material lobt sie im ORF-Interview: "Ich habe mich im zweiten Durchgang vom Setup wohler gefühlt". Erkennt dennoch an, dass "Robinson einfach besser war".

Scheib geht nun als Führende der Disziplinenwertung in das nächste Rennen in Mont Tremblant.

Liensberger sieht Fortschritte

Auch Katharina Liensberger zeigt sich nach Platz zehn sichtlich zufrieden: "Ich habe heute gemerkt, ich kann ans Limit gehen, ich kann die Schwünge ziehen." Merkt aber auch an, dass sie im unteren Abschnitt noch einen großen Fehler gemacht hat, der Zeit gekostet hat.

Ehrgeizig ergänzt sie: "Ich bin sehr glücklich und freue mich, weiterzuarbeiten. Ich bin absolut zufrieden. Ich kann mit einem guten Gefühl auf morgen blicken". Am Sonntag findet der Slalom in Copper Mountain statt (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker >>>).

Robinson: "Es war ein Kampf"

Siegerin Alice Robinson brachte bereits drei Mal eine Halbzeitführung nicht ins Ziel. Im "ORF"-Interview verrät sie: "Es war ein Kampf, aber heute wollte ich mir das nicht mehr nehmen lassen. Ich bin wirklich stolz auf mich."

Mit Franziska Gritsch auf Rang 18, Lisa Hörhager und Nina Astern auf den Plätze 22 und 23 und Stephanie Brunner als 25. holen insgesamt fünf ÖSV-Läuferinnen Weltcuppunkte.

Julia Scheib triumphiert in Sölden

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