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Hirscher: Weltcup-Comeback kam "viel zu früh"

Nach seinem Kreuzbandriss lässt der Superstar eine erneute Rückkehr weiter offen.

Hirscher: Weltcup-Comeback kam "viel zu früh" Foto: © GEPA

Marcel Hirscher hatte keine leichte Zeit hinter sich.

Der Ski-Superstar riss sich 2024 kurz nach seinem Comeback das Kreuzband. Seitdem bestritt er kein weiteres Weltcup-Rennen.

"Im Nachhinein immer einfach"

Mit dem SRF sprach der mittlerweile für die Niederlande startende Hirscher über die damalige Zeit: "Der Plan war, einige FIS-Rennen zu fahren und körperlich fit zu werden, dann ein paar Europacuprennen."

Allerdings konnte der achtfache Gesamtweltcupsieger aufgrund der Wildcard-Regelung sofort im Weltcup starten. Dadurch ging es bei seinem Comeback "eigentlich viel zu schnell. Aber im Nachhinein das Buch rückwärts zu lesen, ist immer einfach", so Hirscher.

Zukunft weiter offen

In seiner Hochzeit blieb der Salzburger von gröberen Verletzungen weitestgehend verschont. Das hat sich nun geändert: "Jetzt kann ich auch bei diesem Thema mitreden. Hut ab vor jedem Athleten und jeder Athletin, die nach Verletzungen zurückgekommen sind."

Die weitere Zukunft lässt Hirscher weiter offen, denn der Heilungsprozess sei bislang nicht optimal verlaufen. "Wir schauen, ob Skirennen möglich sind. Ob es für die oberste Liga reicht, getraue ich mich heute absolut gar nicht mehr zu beantworten", sagt der 37-Jährige.

Eine erneute Rückkehr ist dennoch sein klares Ziel: "Das ist absolut mein Wunsch – warum auch nicht? Es bleibt meine Leidenschaft und der Platz, wo ich hingehöre."

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