Haaser mit Spenderknochen: "Hoffentlich nicht von 80-Jähriger"
Im Februar hat es Ricarda Haaser bei einem schweren Sturz den Schienbeinkopf "zerbröselt". Nun steht sie in Sölden vor einem Comeback.
Presented By
Wenn am 24. Oktober auf dem Rettenbachferner über Sölden die neue Ski-Weltcup-Saison startet, feiert auch Ricarda Haaser ein Comeback.
Es ist das zweite binnen zehn Monaten. Bei der Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm im Februar 2025 erlitt die Tirolerin einen Kreuzbandriss. Ende Februar 2026 zog sie sich bei einem schweren Sturz im Super-G in Soldeu eine sogenannte "Impressionsfraktur" zu.
Schienbeinkopf "zerbröselt"
Es habe ihr den Schienbeinkopf regelrecht "zerbröselt", erzählt Haaser dem "Kurier". Deshalb wurde der 33-Jährigen ein Spenderknochen eingesetzt. Dieser kommt in der Regel von Leuten, die eine Hüftprothese haben.
"Von einer 80-jährigen Frau werden sie ihn ja hoffentlich nicht genommen haben", beweist Haaser nach der schweren Zeit mittlerweile Humor.