Kilde-Verletzung? Ski-Legende leidet: "Unverdient, ungerecht"
Der Ski-Gesamtweltcupsieger der Saison 2019/20 hat sich abermals schwer verletzt. Das trifft auch seine Kollegen.
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Für Aleksander Aamodt Kilde ist der Weltcup-Winter vorbei noch bevor er richtig begonnen hat.
Der 34-jährige Norweger hat sich in dieser Woche im Trainingslager in Chile einen Achillessehnenriss zugezogen.
So geht es für Kilde nun weiter >>>
Es ist eine schmerzhafte Nachricht für den verletzungsgeplagten Norweger, der seit seinem schweren Sturz im Jänner 2024 in Wengen lediglich drei Weltcuprennen absolvieren konnte.
Kjetil Jansrud, für lange Zeit Teamkollege von Kilde, kann die Welt nach der erneuten Verletzung seines Freundes nicht verstehen. "Eine unverdiente, ungerechte und unglaublich schwer zu ertragende Nachricht", bedauert Jansrud gegenüber "Verdens Gang".
"Absolut schrecklich und wirklich unverdient"
Auch Ski-Legende Kjetil Andre Aamodt leidet im Gespräch mit "TV2" mit seinem norwegischen Landsmann mit: "Das sind sehr traurige Neuigkeiten. Ein schwerer Schlag für ihn, daher können wir nur hoffen, dass er den Mut nicht verliert."
Auch die norwegische Abfahrerin Kajsa Vickhoff zeigt sich via "Dagbladet" erschüttert: "Es ist absolut schrecklich und wirklich unverdient."
Shiffrin macht ihrem Geliebten Mut
Mikaela Shiffrin, seit 2024 verlobt mit Kilde, richtete in ihrer Instagram-Story eine kurze Botschaft an die Öffentlichkeit: "Du wirst zurückkommen - wieder."
Kilde kehrte in der vergangenen Saison nach fast zweijähriger Pause in den Skiweltcup zurück. Bei seinem Comeback in Copper Mountain fuhr er im Super-G auf Anhieb als 24. in die Punkte. Bei der Abfahrt in Beaver Creek wurde er gar Elfter.
Nach Gröden musste er die Saison jedoch vorzeitig beenden und auch auf die Olympischen Spiele verzichten. "Geist und Körper" funktionierten für den Norweger damals nicht so, wie er sich das vorstellte.