Nach jahrelanger Diskussion: Kristoffersen siegt gegen Verband
Eine langjährige Forderung des Ski-Stars wird vom norwegischen Verband umgesetzt. Es geht um die Helm-Sponsorings:
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Nach einem jahrelangen Streit mit dem norwegischen Skiverband darf sich Henrik Kristoffersen über einen Sieg freuen.
Kristoffersen hatte sich schon seit 2016 dafür eingesetzt, dass die norwegischen Fahrer:innen individuelle Helmsponsoren tragen dürfen. Bislang mussten alle Fahrer:innen das Logo des norwegischen Telekommunikationskonzerns Telenor - Sponsor des NSF - tragen.
Kristoffersen hatte schon vor zehn Jahren Klage dagegen eingereicht, weil ihm wichtige Sponsoring-Einnahmen entgehen würden, da er nicht seinen Privatsponsor Red Bull am prominenten Helm-Platz tragen dürfe. Die Klage war nicht erfolgreich, Kristoffersen verlor den Prozess 2019.
"Bin nie ins Wanken geraten"
Viele andere Verbände erlauben den Athlet:innen, ihre Vermarktungsrechte individuell zu vergeben. Entsprechend froh zeigte sich Kristoffersen über das Einlenken des Verbandes. "Ich habe über zwölf Jahre dafür gekämpft und bin in meiner Meinung nie ins Wanken geraten", so Kristoffersen zu Ski Racing Media am Rande des norwegischen Saisoneröffnungs-Events.
Norwegens Alpin-Direktor Claus Ryste sprach von einer Win-win-Situation, die man gemeinsam mit Hauptsponsor Telenor geschaffen habe. "Innerhalb des Teams hat jeder, unabhängig davon, ob ihn Red Bull unter Vertrag nimmt oder nicht, die Möglichkeit, seinen Helm an andere Sponsoren zu verkaufen."
Kristoffersen habe laut Ski Racing Media - wie auch Timon Haugan - bereits entsprechende Verträge mit Red Bull unterschrieben. Auch Atle Lie McGrath zeigte sich zufrieden: "Jetzt sind wir auf dem gleichen Niveau wie alle anderen", so die 26-Jährige.