"Hatte kein Leben mehr!" Aber Petra Vlhova kämpft um Olympia
Die Slowakin kämpft sich zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss langsam zurück. Olympia hat sie noch nicht abgeschrieben.
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Zwei Jahre nach ihrem verhängnisvollen Kreuzbandriss kann Petra Vlhova in diesen Tagen wieder voll ins Ski-Training einsteigen.
"Es mag ein bisschen verrückt klingen, angesichts dessen wie wenig Zeit bis zu den Olympischen Spielen bleibt. Doch ich habe mich dazu entschieden, um die Chance einer Teilnahme zu kämpfen", sagte Vlhova in sozialen Medien.
Eine Entscheidung über einen Start werde sie 48 Stunden vor dem Olympia-Slalom am 18. Februar treffen, erklärte die Slowakin.
"Ich hatte kein Leben mehr"
Die Heilung des Kreuzbandrisses im rechten Knie war wegen Knorpelproblemen nicht wie gewünscht vorangeschritten. Im März 2025 musste sie neuerlich operiert werden.
"Ich hatte kein Leben mehr. Ich konnte nichts mehr machen, nicht laufen, nicht Radfahren, nicht Skifahren", schilderte Vlhova damals. Auch psychisch sei die Situation sehr belastend gewesen.
Im am Samstag veröffentlichten Video sprach die 31-fache Weltcup-Siegerin freudestrahlend in die Kamera. Ihrer Ankündigung war ein erfolgreicher medizinischer Test vorangegangen.