In einer packenden Entscheidung fing Feller den Halbzeit-Führenden Loic Meillard noch um 0,35 Sekunden ab. Der Schweizer musste sich mit Rang zwei begnügen, während Linus Strasser (GER/+0,53 Sekunden) das Podest als Dritter komplettierte.
Für Feller ist es der siebte Weltcup-Sieg seiner Karriere und der erste seit Februar 2024 (Palisades Tahoe). Viel wichtiger für das Team: Feller sorgt damit gleichzeitig für das erste ÖSV-Slalom-Podest im Olympia-Winter – und das pünktlich zum Saison-Highlight.
Gstrein mit Laufbestzeit – Strolz zittert um Olympia
Einen großen Sprung nach vorne macht auch Fabio Gstrein. Nach einem enttäuschenden ersten Lauf und Zwischenrang 22 katapultierte sich der Tiroler mit einer fulminanten Laufbestzeit noch auf die elfte Position (+1,30).
Hinter den Erwartungen blieb der Slalom-Silberne von Peking, Johannes Strolz. Er verlor im Finale vier Plätze und hofft mit Rang 15 nun inständig, doch noch auf den Olympia-Zug aufspringen zu dürfen. Joshua Sturm belegte am Ende Rang 19 (+2,06).
Licht und Schatten im ÖSV-Team
Während Feller jubelt, gab es für andere bittere Pillen zu schlucken. Marco Schwarz und Dominik Raschner fanden in der Entscheidung nicht ins Ziel. Bereits im ersten Durchgang waren Adrian Pertl und Simon Rueland ausgeschieden, Michael Matt verpasste den zweiten Lauf als 31. haarscharf.
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