Liensberger, Eichberger & Co.: So geht es den Verletzten
Nicht mit nach Südamerika reisen wird Katharina Liensberger.
Die Reha nach ihrer im Jänner erlittenen schweren Knieverletzung (Fraktur des Schienbeinkopfs, Meniskus- und Innenbandriss) ist laut dem neuen ÖSV-Cheftrainer Hannes Zöchling zwar "solide verlaufen", die Vorarlbergerin plant aber erst Mitte bis Ende September wieder mit dem Skifahren zu beginnen.
"Da sprechen wir dann aber noch nicht von Stangentraining, sondern von Freifahren und Technikfahren", erklärt Zöchling. Liensberger soll langsam wieder an die volle Belastung herangeführt werden.
Wann die 29-Jährige in den Weltcup zurückkehrt, ist aktuell ungewiss. "Das ist aus heutiger Sicht ganz schwer zu prognostizieren. Das war eine schwere Verletzung, da muss man erst schauen, wie sie auf die Belastung reagiert", stellt Zöchling klar.
Ebenfalls nicht nach Übersee reisen wird Magdalena Egger nach ihrem Kreuzbandriss im Jänner. Die Vorarlbergerin wird erst im September in Europa wieder auf die Ski steigen.
In den Flieger gestiegen ist hingegen Ricarda Haaser. Die Tiroler ist nach ihrer Anfang März erlittenen Schienbeinkopf-Fraktur voll im Comeback-Plan und wird das Trainingscamp in Übersee bestreiten.
Das gilt auch für Stefan Eichberger. Die ÖSV-Speed-Hoffnung absolvierte erst kürzlich die ersten Schwünge auf Schnee nach seinem Kreuzbandriss im Dezember und bereitet sich an der Seite von Vincent Kriechmayr und Co. in Chile auf sein Comeback vor.
Vincent Wieser ist nach seiner Hüft-OP im Frühjahr noch nicht bereit für die lange Reise nach Südamerika. Der Speed-Spezialist soll im Oktober wieder auf Ski stehen.
Dann startet in Sölden auch die neue Weltcup-Saison.