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Hiemer und Verbnjak sind auf Wiedergutmachung aus

Das Duo erlebte bei der Olympia-Premiere im Skibergsteigen eine Enttäuschung im Sprint. Gemeinsam soll es nun eine Medaille geben.

Hiemer und Verbnjak sind auf Wiedergutmachung aus Foto: © GEPA

Nach der herben Enttäuschung im Sprint hofft das Skibergsteiger-Duo Johanna Hiemer und Paul Verbnjak im Mixed-Bewerb auf ein Happy End bei den Olympischen Spielen in Italien.

Denn die Premiere unter den Fünf Ringen lief für die heimischen Hoffnungsträger überhaupt nicht nach Wunsch, die mit Medaillen-Ambitionen angetretene Hiemer und Verbnjak nach einem Material-Fauxpas schieden bereits im Vorlauf aus. Am Samstag (13.30 Uhr) soll in Bormio der Angriff auf Edelmetall folgen.

"Da werden die Karten neu gemischt", betonte Verbnjak, nachdem er im Sprint beim Fell danebengegriffen und damit keine Chance auf einen Spitzenplatz gehabt hatte. Das Wichtigste, sagte der Kärntner nach seinem verpatzten Olympia-Debüt, sei nun, dem Fehler auf den Grund zu gehen, um dann mit einem klaren Kopf in die Mixed-Staffel starten zu können.

"Die Form ist da, das wissen wir. Auch wenn es auf dem Blatt Papier vielleicht nicht so ausschaut, aber wir sind scharf", kündigte der 24-Jährige an.

Teamwork soll Medaille bringen

Der Frust nach dem Sprint war sowohl bei Verbnjak als auch bei Hiemer groß. Das Motto für den Teambewerb ist klar: Die Enttäuschung irgendwie abhaken und sich auf Samstag konzentrieren, sagte die 30-jährige Steirerin, die in Bormio auch von ihren beiden Söhnen unterstützt wird.

Verbnjak betonte: "Wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Es zeichnet ein gutes Team aus, wie man solche Situationen bewältigt. Wir können das hoffentlich gut."

Der Mixed-Bewerb, in dem Hiemer als Startläuferin loslegt und beide Athleten den Rundkurs im Zielbereich der berühmten Stelvio-Piste in zwei Läufen jeweils zweimal absolvieren müssen, kommt dem konditionsstarken Duo auch eher entgegen als der Sprint.

"Ich habe eine sehr gute Rehabilitationsfähigkeit zwischen den Läufen und stehe beim zweiten Lauf meistens sehr frisch wieder am Start", erklärte Verbnjak.

Im letzten Weltcup-Mixed-Rennen vor den Winterspielen in Italien hatten Hiemer/Verbnjak den vierten Platz belegt.

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