Schweizer Weltmeisterin kritisiert Olympia-Strecke
Die amtierende Weltmeisterin lässt kein gutes Haar an den Bedingungen und der Organisation in Livigno.
Zwei Tage vor dem Ende der Olympischen Spiele starten auch die Skicrosser endlich ihre Medaillenjagd.
Am Freitag steht die Entscheidung der Frauen an, am Samstag folgen dann die Männer - im LIVE-Ticker >>>
Zeitplan/Programm der Olympischen Winterspiele 2026 >>>
Allerdings ist die Vorfreude nicht bei allen Athleten da, so auch bei Fanny Smith. Die 33-jährige Schweizerin ist die amtierende Weltmeisterin und gewann sowohl 2018 als auch 2022 Olympia-Bronze in ihrer Sportart - an den Verhältnissen in Livigno lässt sie jedoch kein gutes Haar.
"Traurig, dass für Olympia so ein Kurs gebaut wurde"
Vor allem der Kurs, auf dem um Medaillen gefahren wird, ärgere sie sehr. "Nichts Besonderes. Kaum Schwierigkeiten. Es ist traurig, dass für Olympia ein so einfacher Kurs gebaut wurde", kritisiert sie im "Blick".
Aber auch abseits der Strecke hätten die Organisatoren einiges verbockt. "Vom olympischen Geist spüre ich hier in Livigno leider nichts", erklärt Smith, die sich auch bessere Verhältnisse für die Fans gewünscht hätte.
Die Versprechen der Organisatoren wurden offenbar nicht eingehalten. "Es hieß, es gibt eine Tribüne, doch die fehlt. Das finde ich sehr schade." Auch die fehlende Medaillenzeremonie am Abend störe sie.