Im Maturajahr ist natürlich ein bisschen mehr zu tun, aber bis jetzt habe ich es ganz gut untergebracht
Für die 18-Jährige sind die Olympischen Spiele eher eine Draufgabe. Sie wolle einfach Spaß haben, ihre besten Sprünge zeigen und die Atmosphäre aufsaugen.
Dass sie ohne großen Erwartungsdruck an den Start gehen kann, helfe ihr. So bestehe bei ihren Einsätzen die Möglichkeit, "von hinten anzugreifen". Unterstützt wird sie in Italien von ihren Eltern und ihren Brüdern.
Kurze Entfernung hat "Vor- und Nachteile"
Die Tatsache, dass das Event vergleichsweise nahe zur Heimat stattfindet, habe für sie Vor- und Nachteile. "Wenn es weit weg ist, ist das Gefühl vielleicht noch einmal ein bisschen aufregender", meint sie. Der südtiroler Austragungsort Predazzo komme ihr dafür besonders dank der "heimatlichen Gegend und ähnlichen Kultur" entgegen.
Die Schanze selbst kannte sie vor ihrem ersten Bewerb noch nicht. Somit stand beim Training beziehungsweise beim Wettkampf auf der Normalschanze die erste Kennenlernphase an.
Den Bewerb schloss sie als 35. ab. Auf der Großschanze hat sie am Sonntag (ab 18:45 Uhr im LIVE-Ticker>>>) aber bereits die nächste Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen.
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Wadsak hat bereits Erfahrung mit internationalen Großevents
Für Wadsak selbst ist es nicht das erste internationale Großevent. 2024 gewann sie bei den Olympischen Jugend-Winterspielen im Mixed-Team die Bronzemedaille. Im Vorjahr folgte zusammen mit Stephan Embacher bei der Junioren-WM ebenfalls Bronze im Mixed-Team.
Bei Olympia schreibt Wadsak übrigens nicht zum ersten Mal Geschichte: In der aktuellen Saison belegte sie im Weltcup in Ljubno die Ränge 25 und 26. Damit ist sie auch die erste Wiener Skispringerin überhaupt, die Weltcuppunkte holte.