Zum vierten Mal Vierte: "Blech-Marie" Hütter bleibt positiv
Auf dem ungeliebten vierten Platz landete Conny Hütter bei der Olympia-Abfahrt bereits zum vierten Mal bei einem Großereignis.
Nach drei vierten Plätzen bei Ski-Weltmeisterschaften kommt nun ein vierter bei Olympia dazu. Da ist einem nicht unbedingt zum Reden zumute.
Skirennläuferin Cornelia Hütter sprach nach dem vierten Rang in der Abfahrt von Cortina trotzdem von einer emotionalen Achterbahnfahrt, die Skifahren immer sei.
Sie habe sich nach ihren Verletzungen aber geschworen, sich nicht "auseinanderreißen" zu lassen. Am Sonntag wusste sie gleich im Ziel, dass es nicht zur Medaille reichen werde.
"Darf mich nicht verrückt machen lassen"
Ein Fehler in der Rumerlo-Passage bei einer sonst sehr guten Fahrt war zu viel. "Die Ski haben mich angeschoben, ich hatte ein richtig gutes Gefühl. Es war echt cool zum Fahren und hat irrsinnig Spaß gemacht. Das Resultat trübt die Stimmung. Aber ich darf mich von dem nicht verrückt machen lassen", sagte die Steirerin.
Der Speed und der Spaß seien da gewesen. "Ein Fehler zu viel, um vorne dabei zu sein. Mit Sofia hätte ich mich definitiv matchen können." Es siegte Breezy Johnson (USA) vor Emma Aicher (GER) und Sofia Goggia (ITA).
Sie sei zuversichtlich, dass noch etwas Cooles auf sie wartet, meinte Hütter. Denn es stehen noch Team-Kombination und Super-G für sie auf dem Programm.
"Ich möchte einfach das Gefühl beim Runterfahren mitnehmen, das vom Ziel brauche ich nicht unbedingt noch einmal. Die Grund-Mood passt einfach gut. Mir taugen die Spiele hier. Es ist zwar Chaos, aber es ist cool und ich bin gern hier. Ich will hier noch ein paarmal runterfahren und das definitiv ohne Fehler."