GOLD-Party! Die Jubel-Bilder von Rädler und Huber
5. Platz von Scheib "schmerzt"
Ganz besonders bitter aus rot-weiß-roter Sicht war Platz fünf von Mitfavoritin Julia Scheib im Riesentorlauf. Das "schmerzt, keine Frage", sagte Assinger.
Dass die Steirerin nach einem Funkspruch ihre geplante Linie änderte und damit entscheidende Zeit verlor, relativierte der Coach. "Das wird zu polarisiert", sagte er. "Diese Funksprüche sind in jedem Rennen. Bei der Hütter hat es ihr die Bronzemedaille gerettet."
Scheib könne das gut wegstecken, ist er überzeugt. "Sie ist schon wieder in der Spur. Zwei Stunden später hat sie gesagt, passt, abgehakt, weiter geht's. Nachplärren hilft nichts, das bringt uns nicht weiter, das bringt sie nicht weiter. Im Sport gibt es so viele ups and downs, damit muss man umgehen lernen", meinte der Kärntner.
Nächste Ziele im Weltcup
Allgemein gelte nun: "Kopf hoch, abhaken, im Weltcup sind noch einige Sachen zu erledigen." Scheib geht im Riesentorlauf-Weltcup mit deutlichem Vorsprung ins Saisonfinish, in der Abfahrt "ist die Kugel aufgrund der Verletzung von Lindsey (Vonn) in Greifweite" für Hütter, die mit ihrer lang ersehnten Olympia-Medaille angreifen kann.
Auch den Nationencup bei den Frauen hat er trotz 577 Punkten Rückstand auf das führende US-Team noch nicht abgeschrieben. "Das ist schon mein geheimes Ziel, abgerechnet wird in Hafjell", erklärte Assinger mit Blick auf das Weltcupfinale mit dem 25. März als letzten Wettkampftag.