NEWS

Olympia-Norm erfüllt, dennoch Absage für deutschen Abfahrer

Die Deutschen wollten, dass Luis Vogt zumindest an allen Trainings in Bormio teilnehmen kann. Daraus wird nichts.

Olympia-Norm erfüllt, dennoch Absage für deutschen Abfahrer Foto: © GEPA

DSV-Speedfahrer Luis Vogt schaffte mit Platz acht in Kitzbühel verspätet die Olympia-Norm Deutschlands. Da dem deutschen Verband nur fünf Quotenplätze zur Verfügung stehen, darf der 23-Jährige dennoch nicht bei Olympia an den Start gehen.

Zumindest im Abfahrtstraining hätte man die deutsche Ski-Hoffnung gerne dabei gehabt. Das IOC lehnte den Antrag des DSV jedoch ab, dass Vogt alle Trainingsläufe bestreiten darf. Er darf lediglich im Abschlusstraining starten.

DSV hat es selbst verbockt

"Wir wollten nicht die internationale Quote sprengen, wir wollten nur die Möglichkeit haben, mit zwei Leuten im Training zu fahren", wird DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier vom "BR" zitiert. "Die IOC-Leute und die FIS-Leute hatten ein Meeting, mit vielen Juristen, und das Fazit war natürlich: Nein, wir gehen den sicheren Weg und lassen ihn nur beim letzten Training starten."

"Das ist nicht besonders befriedigend", so Maier. Schuld an den wenigen Startplätzen sind aber auch die sportlichen Leistungen. "Wir haben es, in Anführungszeichen, auch selber verbockt", meint der DSV-Sportvorstand.

So haben sich Österreichs Olympia-Helden einkleiden lassen

Kommentare