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Michael Walchhofer tritt im ÖSV zurück

Der Salzburger zieht Konsequenzen und verlässt das ÖSV-Präsidium:

Michael Walchhofer tritt im ÖSV zurück Foto: © GEPA

Von Ruhe und Einigkeit ist der ÖSV kurz vor der Wahl des neuen ÖSV-Präsidenten Karl Schmidhofer am Samstag scheinbar weiterhin entfernt.

Im Vorfeld der Wahl zieht nun Michael Walchhofer, der selbst für das Präsidentenamt kandidieren wollte, Konsequenzen und wird sich aus dem ÖSV-Präsidium komplett zurückziehen. Der Weltmeister von 2003 war Vize-Präsident des Skiverbandes.

Bartl Gensbichler, Präsident des Salzburgs Landesskiverbandes, kommentiert das bei orf.at: "Der Michael hat in den letzten sieben Jahren eine großartige Arbeit geleistet. Ich bin heute noch überzeugt, dass er ein super Präsident geworden wäre. Er hat ja dann auch den Kompromiss mitgetragen."

Allerdings gab es im Nachgang der Präsentation von Kompromiss-Kandidat Schmidhofer unschöne Worte vom scheidenden Präsidenten in Richtung Walchhofer.

"Dass Präsident Schröcksnadel dann noch einmal öffentlich nachtritt, das hat sich ein Michael Walchhofer überhaupt nicht verdient", meint Gensbichler.

 

Schröcksnadel tritt nach

Schröcksnadel beantwortete die Frage, warum er gegen Walchhofer als Präsident war, wie gewohnt direkt: "Wenn man einen Verband nicht sehr gut kennt - und der Herr Walchhofer kennt ihn nicht sehr gut - und gleich sagt, dass man alles verändern will, dann halte ich das aus Management-Sicht für katastrophal."

Die Stimmung im ÖSV soll sich nach den hitzigen Tagen rund um die Wahlausschuss-Sitzung aber beruhigt haben.

"Bei der letzten Sitzung vor einigen Wochen sind die Fetzen geflogen", erinnert sich Gensbichler. "Es hat sich jetzt ein wenig beruhigt."

Die Länderkonferenz und die Wahl des Schröcksnadel-Nachfolgers am Samstag sollte ruhiger ablaufen, erwartet Gensbichler.

 

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