War 2026 bei Olympia: ÖSV-Athletin hört mit 25 Jahren auf
Ein Mal schaffte sie es im Laufe ihrer Karriere auf das Weltcup-Podest - nun ist ihre aktive Laufbahn zu Ende.
Die österreichische Skicrosserin Christina Födermayr hat ihre Karriere für beendet erklärt.
"Für den Großteil meines Lebens war das alles, was ich kannte. Und für lange Zeit dachte ich, es gäbe immer mehr", erklärt Födermayr via Instagram.
"Aber das Leben hat eine Art, dich zu lehren, dass du alles geben kannst, was du hast, und dennoch nicht alles um dich herum kontrollieren kannst. Ich habe diesem Sport alles gegeben, was in meinen Händen war, um zu geben."
Vom Verletzungspech verfolgt
Födermayr war in den vergangenen Jahren durchaus vom Verletzungspech verfolgt. So auch im Dezember 2023 in Arosa, als sie als Zweite ihr einziges Weltcup-Podest einfuhr, sich jedoch bei einem Sturz eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes sowie des Innenbandes im linken Knie erlitt. Es war nicht die einzige schwere Verletzung im Laufe ihrer Karriere.
Dennoch schaffte sie es zwei Mal zu Olympia, wurde 2022 in Peking sowie 2026 in Livigno jeweils 22.
Welch Talent in ihr steckt, stellte sie bereits 2021 unter Beweis, als sie mit dem österreichischen Skicross-Team Junioren-Weltmeister wurde, 2022 legte sie Junioren-WM-Bronze im Skicross-Einzel nach.
"Danke, Skifahren!"
"Aber wenn ich jetzt zurückblicke... Ich möchte nicht daran denken, was hätte sein können. Ich möchte daran denken, was war. Die Orte. Die Menschen. Die Kämpfe. Die Höhen und Tiefen. Die Momente, von denen ich dachte, ich nie wieder zurückkommen würde. Und die Momente, die jeden einzelnen davon wert waren. Was für ein Leben. Und Gott... es war schön. Danke, Skifahren!"