Obmann im letzten Parallel-Rennen vor Olympia am Podest
Eine weitere Österreicherin verpasst das Podest in Rogla nur knapp.
Der ÖSV-Snowboarder Fabian Obmann hat im letzten Parallel-Rennen vor den Olympischen Spielen erneut den Sprung aufs Stockerl geschafft.
Im slowenischen Rogla wurde der Kärntner am Samstag im Riesentorlauf Dritter, es war sein dritter PGS-Podestplatz in Serie. Im kleinen Finale besiegte Obmann Lokalmatador Tim Mastnak.
Sabine Payer verpasste das Stockerl als Vierte knapp. Die Siege holten sich die Japanerin Tsubaki Miki sowie der Südkoreaner Lee Sang-ho.
Sieg gegen Teamkollegen
Obmann eliminierte seine Teamkollegen Andreas Prommegger (Achtelfinale) und Christoph Karner (Viertelfinale), verlor danach aber das Halbfinalrennen gegen den Italiener Roland Fischnaller. Der 45-jährige Südtiroler hatte in der Runde der letzten Acht auch Benjamin Karl besiegt, im Finale aber gegen Lee hauchdünn das Nachsehen.
Im PGS-Weltcup liegt Fischnaller vor dem punktgleichen Karl, der in Rogla Sechster wurde, nun an der Spitze. Karner belegte Rang acht, Matthäus Pink elf und Prommegger 13. Nicht gut verlief die Generalprobe für Olympiastarter Alexander Payer, der als 23. das Achtelfinale verpasst hatte.
Sabine Payer verpasst Podest knapp
Dessen Frau Sabine setzte sich gegen die Schweizerin Flurina Neva Bätschi und danach gegen die Italienerin Jasmin Coratti durch. Im Halbfinale musste sich die Kärntnerin Miki beugen, im Lauf um Rang drei der Italienerin Elisa Caffont.
Martina Ankele kam als 19. nicht in die K.o.-Läufe, Claudia Riegler hatte den Wettkampf ausgelassen. Nun geht es für die Alpinboarder zu Olympia nach Livigno, wo es am Sonntag kommende Woche ernst wird.