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Fehlstart beim ersten Snowboard-Parallel-Riesentorlauf für ÖSV

Payer wird als beste Österreicherin Vierte, tritt jedoch im kleinen Finale nicht an. Die Männer verpassen indes die Top-Ten.

Fehlstart beim ersten Snowboard-Parallel-Riesentorlauf für ÖSV Foto: © GEPA

Für Österreichs Raceboarder lief es am Samstag in Scuol im ersten Snowboard-Parallel-Riesentorlauf des Jahres nicht nach Wunsch.

Am besten schlug sich Sabine Payer als Vierte. Die Kärntnerin erlitt aber im Halbfinale einen Schlag gegen das rechte Sprunggelenk und unterbrach das Rennen. Zum kleinen Finale trat Payer sicherheitshalber nicht an. Sie möchte aber beim Heimrennen in Bad Gastein am Dienstag an den Start gehen. Bester ÖSV-Mann wurde Benjamin Karl als Elfter.

"Ich habe schon runterrutschen können, kann auch gehen, das ist nicht das Ding, aber es fühlt sich nicht so richtig gut an", erklärte Payer. In dieser Phase der Saison mit Olympia vor der Tür habe sie nicht noch einmal riskieren wollen.

"Wenn man sich nicht 100 Prozent fühlt, kann man nicht rausstarten." Sie werde das Gelenk anschauen lassen. "Es sollte schon passen. Ich hoffe, dass ich in Gastein wieder am Start stehe." Den Sieg bei den Frauen holte nach dreieinhalb Monaten Verletzungspause überraschend die Deutsche Ramona Hofmeister.

Kein Viertelfinale bei den Männern

Für die Männer lief es aus diversen Gründen gar nicht nach Wunsch, erstmals in dieser Saison erreichte kein ÖSV-Athlet das Viertelfinale. Benjamin Karl scheiterte im Achtelfinale knapp um sieben Hundertstel am Bulgaren Terwel Samfirow und wurde Elfter.

Fabian Obmann wurde unmittelbar vor Andreas Prommegger 14., Alexander Payer und Arvid Auner hatten u.a. die Qualifikation verpasst.

Ganz vorne gab es einen italienischen Doppelsieg durch den bereits 45-jährigen Roland Fischnaller vor Mirko Felicetti.

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