Widhölzl fragte seine ÖSV-Adler, ob er weitermachen darf
Andreas Widhölzl geht in seine siebte Saison als ÖSV-Cheftrainer. Der Tiroler spricht über die Beziehung zu seinem Team und seine Zukunft.
Andreas Widhölzl geht in seine siebente Saison als Cheftrainer der österreichischen Skispringer. Gedanken über seine Zukunft macht sich der Tiroler dennoch bereits.
Dabei geht es ihm nicht nur um die eigene Perspektive, sondern auch um die Zufriedenheit seiner Athleten.
Rückhalt von ÖSV-Adlern
"Könnt ihr es euch mit mir noch vorstellen?", fragte Widhölzl die ÖSV-Skispringer und -Betreuer vor Saisonbeginn.
Die Antwort seiner Schützlinge fiel überaus positiv aus. "Die Athleten haben gesagt, sie können sich keinen besseren Cheftrainer vorstellen", erzählt Widhölzl im "Kurier".
Für den mittlerweile 50-Jährigen ist das natürlich ein schönes Kompliment. Die Athleten in den Mittelpunkt zu stellen, hat für Widhölzl aber die oberste Priorität. Solange sie sich wohlfühlen und dem Trainer seine Arbeit Freude bereitet, möchte er weitermachen.
"Klar, dass ich ein Ablaufdatum habe"
Trotzdem weiß der Tiroler, dass seine Zeit als Cheftrainer nicht unbegrenzt ist. "Mir ist aber schon klar, dass ich irgendwann ein Ablaufdatum habe", so Widhölzl.
Sollte er irgendwann nicht mehr mit derselben Leidenschaft bei der Sache sein, müsse er die nötigen Konsequenzen ziehen, wie er selbst betont.
Die Leidenschaft für das Skispringen ist aktuell jedoch ungebremst. Auch nach seiner Zeit als Cheftrainer möchte Widhölzl dem Skispringen erhalten bleiben und dabei "gerne auch mit jungen Springern" arbeiten, wie er meint.