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Wengen-Rekord? Odermatt überrascht: "Wusste ich überhaupt nicht"

Der Schweizer Dominator hat auf der Lauberhornabfahrt ein weiteres Mal für Furore gesorgt. Dass er mit seinem vierten Abfahrtssieg in Wengen Geschichte geschrieben hat, war ihm neu.

Wengen-Rekord? Odermatt überrascht: "Wusste ich überhaupt nicht" Foto: © GEPA

Marco Odermatt ist in Wengen ein Mal mehr das Maß aller Dinge.

Vor Vincent Kriechmayr, der mit Platz zwei die jahrelange ÖSV-Durststrecke beendet hat (Mehr Infos>>>), sowie Giovanni Franzoni aus Italien setzte sich der 28-Jährige in der Abfahrt klar an die Spitze.

Zum vierten Mal in Folge triumphierte er auf der - heute verkürzten - Lauberhornabfahrt, sicherte sich damit einen weiteren Rekord (Mehr Infos>>>).

Odermatt freute sich über Verkürzung

"Ich war nicht enttäuscht, dass wir heute von weiter unten gestartet sind. Im Training lief es für mich von ganz oben nicht ganz so gut, obwohl ich schon zwei Mal von dort gewinnen konnte. Aber wenn das Rennen startet, heißt es immer Vollgas ", so Odermatt im "ORF"-Interview nach seiner Fahrt.

Dass er mit seinem vierten Wengen-Sieg Franz Klammer und Beat Feuz (jeweils drei) überholt hat, war ihm dabei neu.

"Ich habe das ehrlich gesagt gar nicht gewusst. Letztes Mal in Adelboden wusste ich, dass ich mit dem fünften Sieg einen neuen Rekord aufstellen kann, aber heute nicht. Aber zuhause hier zu gewinnen, ist unglaublich", strahlt Odermatt.

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Franzoni: "Beim Start war ich nervös"

Ebenfalls aufzeigen konnte Giovanni Franzoni. Nach seinem überraschenden Triumph im Super-G fuhr der Italiener trotz Startnummer 29 noch auf das Podest, krönte damit ein für ihn perfektes Wochenende.

"Das ist unglaublich und völlig verrückt", jubelt er über sein erstes Abfahrtspodium. "Ich war ein bisschen nervös am Start, als ich meinen Namen gehört habe und am Monitor all die Leute im Publikum gesehen habe. Aber ich bin voll ans Limit gegangen", so Franzoni.

Viel geschlafen habe er nach seinem Sieg am Vortag nicht, dass die Abfahrt heute aufgrund starken Windes auf einer verkürzten Strecke ausgetragen wurde, nahm er dankbar an.

"Zum Glück war die Abfahrt kurz. Ich bin nachts um drei Uhr aufgewacht und konnte bis sechs Uhr kein Auge zudrücken", so der 24-Jährige.

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