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Von dieser einen Person hängt Kriechmayrs Karriereende ab

Vincent Kriechmayr lässt nach der letzten Saison-Abfahrt mit ungewohnt klaren Worten zu seiner Zukunft aufhorchen - und übt dabei auch Kritik am ÖSV.

Von dieser einen Person hängt Kriechmayrs Karriereende ab Foto: © GEPA

Vincent Kriechmayr lässt nach seinem Podestplatz in der Abfahrt beim Weltcup-Finale in Kvitfjell mit einer "Message an den Verband" aufhorchen.

Der Oberösterreicher, der seine Zukunft zuletzt offen ließ, kann sich eine Fortsetzung seiner Karriere unter einer Voraussetzung sehr wohl vorstellen: Wenn Konditionstrainer Peter Meliessnig in sein Team zurückkehrt, "dann mache ich weiter", sagt Kriechmayr.

Dieser war bereits zwischen 2015 und 2024 Kriechmayrs Vertrauensmann in Sachen Kondition und wurde dann von Red Bull verpflichtet, um Lindsey Vonn Beine zu machen.

"Er ist ein herausragender Typ. Genau so einen braucht man, damit man im Sommer die letzten Meter geht. Schade, er ist im Skiverband nicht so wertgeschätzt worden, deshalb hat er den Hut draufgehaut", erklärt Kriechmayr im "ORF".

Um sich im Sommer zu quälen, brauche er die besten Leute. "Und deshalb brauche ich ihn."

Kriechmayr erhöht den Druck

Das fanden einst bereits Michael Walchhofer und auch Anna Veith, die sich im offen ausgetragenen Zwist mit dem ÖSV ebenfalls Meliessnig als Konditionstrainer und Physiotherapeut gewünscht hatten.

Ob die Szenegröße selbst einer Rückkehr zu Kriechmayr offen gegenübersteht, wollte der Athlet nicht sagen. "Die Firma, die ihn sich geschnappt hat, wird nicht so blöd sein und so einen Mann gehen lassen. Ich hoffe, dass ich mit der Message – und ich hoffe, sie (der Verband, Anm.) werden es mir verzeihen – ein bisschen Druck ausübe", sagte Kriechmayr.

Kriechmayr nach finaler Abfahrt: "Das hätte ich bei Gott nicht geschafft"

Die Saison beendete er als Vierter der Abfahrtswertung - hinter Marco Odermatt, Franjo Von Allmen und Tagessieger Dominik Paris sowie gerade noch vor Giovanni Franzoni.

Endstand im Abfahrts-Weltcup >>>

Der 34-jährige ÖSV-Teamleader durfte am Samstag sogar kurz mit einem dritten Saisonsieg liebäugeln, indem er den Hundertstelfight mit dem zuvor führenden Alexis Monney auf den letzten Metern für sich entschied. Doch dann kam Paris.

"Ich finde maximal drei Zehntel, Domme war herausragend – das hätte ich bei Gott nicht geschafft", sagt Kriechmayr.

Ergebnis der Abfahrt in Kvitfjell >>>

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