Athlet | Val d'Isere | Madonna | Garmisch | Adelboden | Wengen | Kitzbühel |
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Manuel Feller | 2. | 5. | 2. | 7. | DNF1 | DNF2 |
Marco Schwarz | 9. | 6. | 23. | 6. | 7. | DNQ |
Fabio Gstrein | 12. | 8. | 9. | DNF2 | DNF1 | 10. |
Adrian Pertl | 25. | 9. | DNF2 | 12. | 23. | 9. |
Michael Matt | DNQ | 17. | 16. | 23. | 15. | 19. |
Johannes Strolz | DNF1 | DNF2 | DNF1 | DNF2 | 12. | DNF1 |
Johannes Strolz
Normalerweise würde man überhaupt nicht darüber diskutieren, ob man den Olympia-Zweiten bei der WM ins Aufgebot nimmt oder nicht. Doch im Fall von Johannes Strolz ist es etwas komplizierter. In Kitzbühel setzte es für den Vorarlberger bereits den fünften Ausfall im sechsten Saisonrennen. Seine einzige Zielankunft gelang ihm in Wengen, wo er Zwölfter wurde. Strolz vertraut dennoch weiterhin auf sein Skifahren. "Wenn ich fahre, was ich kann und was möglich wäre, mache ich mir keine Sorgen." Das WM-Ticket nach Frankreich hat er auch so quasi in der Tasche, zumindest in der Kombination ist der Olympiasieger gesetzt.
Fabio Gstrein
Betrachtet man den Weltcup-Stand im Slalom, ist "Ötzi", wie der Tiroler teamintern genannt wird, als Disziplinen-14. die Nummer drei im ÖSV-Team. Gstrein schaffte es in diesem Winter bei jeder Zielankunft in die Top 15 (2 Ausfälle), der letzte Schritt an die absolute Spitze fehlt aber weiterhin. "Die Leistung geht sicher besser. Das Ziel ist natürlich immer, weiter vorne zu sein", meinte der 25-Jährige in Kitzbühel.
Adrian Pertl
Beim 26-jährigen Kärntner ist die Konstanz in seinem Comeback-Winter nach einem Kreuzbandriss noch nicht ganz gegeben. Von einem Ausfall über einen 25. Platz bis hin zu den Top Ten war bisher alles dabei. In Kitzbühel stellte Pertl mit dem 9. Rang sein bisher bestes Saisonergebnis ein. "Es wäre noch ein bissl was möglich gewesen. Ein paar Zehntel fehlen mir noch", fasste er seine aktuelle Situation in Kitzbühel gut zusammen.
Sowohl Pertl als auch Gstrein werden es unabhängig von einem Slalom-Startplatz ziemlich sicher ins WM-Aufgebot schaffen, sie sind wie Stefan Brennsteiner für den Parallelbewerb vorgesehen.
Michael Matt
Rein ergebnistechnisch hat neben Strolz aktuell wohl Michael Matt die geringsten Chancen auf einen WM-Startplatz. Der Arlberger hat nach einem schwierigen Sommer und dem Materialwechsel hin zu Augment noch zu kämpfen, ein 15. Platz in Wengen ist sein bisher bestes Ergebnis in dieser Saison. Der 2. Durchgang in Kitzbühel gibt zumindest Zuversicht, auch wenn die Erfahrungswerte mit seinem neuen Material vor allem bei härteren Bedingungen noch fehlen. "Der zweite Lauf war schon deutlich besser, im Steilen war es trotzdem noch nicht so, wie ich es gern hätte", lautete Matts Resümee am Ganslernhang.