Kriechmayr: "Es steht mir zu, auch mal Kritik zu üben"
Der Oberösterreicher feiert mit je einem Podium in Abfahrt und Super-G einen erfolgreichen Saisonabschluss. Die Reaktionen auf seine Aussagen bezüglich seines Karriereendes lassen Kriechmayr schmunzeln.
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Beim Super-G von Kvitfjell feiertn die ÖSV-Männer einen erfolgreichen Saisonabschluss. Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser landen hinter Dominik Paris auf dem Podest (zum Rennbericht>>>).
Der Oberösterreicher sichert sich damit auch Rang zwei im Super-G-Weltcup – nur Superstar Marco Odermatt war in dieser Saison besser. Nach seinem dritten Platz in der Abfahrt blickt Kriechmayr zufrieden auf das Kvitfjell-Wochenende zurück.
Lobende Worte für Odermatt
"Ich nehme die zwei Podien gerne mit und freue mich sehr darüber. Den Mittelteil hätte ich heute etwas besser fahren können. Ich habe aber auch mit dem Gegenwind Glück gehabt und eine gute Phase erwischt. Deswegen kann ich mich glücklich schätzen", so der 34-Jährige im "ORF"-Interview nach dem Rennen.
Zwei Super-G-Rennen wurden in dieser Saison abgesagt, deren Durchführung Kriechmayr die Chance gegeben hätte, Punkte auf Odermatt gutzumachen. Der ÖSV-Läufer sieht das jedoch gelassen.
"Bei diesen Rennen hätte mich Odi auch herbiegen können. Er hat in dieser Saison weit mehr Punkte geholt und ist der verdiente Sieger der Disziplinenwertung, er ist herausragend. Natürlich würde ich mich freuen, da oben zu stehen, aber er war einfach besser und das kann ich neidlos anerkennen", so Kriechmayr.
Offene Zukunft
Seine Zukunft ließ der ÖSV-Star zuletzt offen, zudem knüpfte er sie an die Rückkehr seines früheren Konditionstrainers Peter Meliessnig zum ÖSV (Alle Infos>>>).
Die Reaktionen auf seine Aussagen sorgten bei Kriechmayr für Schmunzeln. "Ich habe mich darüber sehr amüsiert. Aber ich glaube, es steht mir zu, auch mal leichte Kritik zu üben. Ich habe mich immer positiv über den Skiverband geäußert, weil dort auch herausragende Arbeit gemacht wird. Mal schauen, was die Zukunft bringt", so der Routinier.