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Feller macht wichtigen Schritt: "Es fehlt nicht viel"

Manuel Feller fährt am Chuenisbärgli sein bestes Saisonergebnis ein und ist "im Großen und Ganzen zufrieden". Marco Schwarz spricht indes von Außerirdischem, Fabio Gstrein ist ratlos.

Feller macht wichtigen Schritt: "Es fehlt nicht viel" Foto: © GEPA

Beim Slalom-Klassiker in Adelboden sorgt Manuel Feller für das erste Top-fünf-Resultat des österreichischen Slalom-Teams in dieser Saison (Zum Rennbericht>>>).

Der Routinier landet mit 0,38 Sekunden Rückstand auf Sieger Paco Rassat auf dem fünften Platz. Auf das Podest fehlen ihm nur 18 Hundertstel.

Ergebnis des Adelboden-Slaloms >>>

Zufriedener Feller sieht Schritt in die richtige Richtung

"Es war skifahrerisch sehr in Ordnung. Wenn ich auf das Podium blicke, habe ich es im ersten Durchgang liegenlassen", sagt der Tiroler, der nach dem ersten Durchgang auf Platz acht lag, nach dem Rennen im ORF-Interview.

Im Finale kam es bei erneut eher einfacher Kurssetzung zum erwarteten Hauen und Stechen, in dem Feller die drittschnellste Fahrt gelang. "Über den Hügel runter ist nichts fad. Aber das hatten wir heuer schon ein paar Mal. Umso einfacher der Lauf ist, umso mehr Risiko muss man gehen", sagt Feller.

Seine bisher beste Saisonergebnisse waren zwei elfte Plätze in Levi und in Alta Badia. Für ihn persönlich ist das Resultat am Chuenisbärgli ein wichtiger Schritt.

"Im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden mit meinem Skifahren. Es verlangt mittlerweile sehr viel Risiko, dass man ganz oben steht. Es fehlt nicht viel. Es ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung", stimmt sich der Fieberbrunner positiv auf die nächsten Rennen ein. Durch die wichtigen Punkte könne er auch in Wengen in der kommenden Woche etwas lockerer am Start stehen.

"Noch nicht da, wo ich hin will"

Zweitbester Österreicher am Chuenisbärgli wird Dominik Raschner als 14. (+1,58). Für den Tiroler ist es erst das zweite Resultat in dieser Saison.

"Zweimal eingefädelt, einmal zu viele Fehler - das tut weh im Kopf." Als positiv kann der zweitbeste Österreicher an diesem Tag seine schnellen Schwünge im oberen Teilstück bewerten.

"Der zweite Durchgang war ähnlich wie der Erste. Oben war es sehr gut, dann ab dem Steilen habe ich es mir nicht ganz zugetraut. Trotzdem hab ich jetzt wieder ein Resultat im Ziel, das tut dem Selbstvertrauen gut, aber ich bin noch nicht ganz da, wo ich hin will", sagt der 31-Jährige.

Schwarz: "Es schaut so aus, als ob die anderen was Außerirdisches machen, aber..."

Bei Marco Schwarz wird der Slalom allmählich zur Geduldsprobe. Der Kärntner sieht sich selbst aber nicht so weit im Hintertreffen, wie es die Ergebnisliste mit Platz 16 erneut aussagte.

"Es schaut zwar so aus, als ob die anderen was Außerirdisches machen, aber das ist nicht der Fall. Im ersten Durchgang bin ich 1,3 Sekunden hinten. Das sind Kleinigkeiten mit einer großen Wirkung."

Dass er sein Problem mit dem Außenski im zweiten Durchgang besser in den Griff bekommen habe, stimmt Schwarz zuversichtlich. "Ich bin mir bewusst, dass noch viel Luft nach oben ist. Ich muss es mir eben zutrauen und erarbeiten."

Gstrein ratlos: "Es geht im Moment gar nicht"

Fabio Gstrein, im Vorjahr Österreichs bester Slalomartist, kam überhaupt nicht auf Zug und verpasste als 31. die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Der Tiroler ist ratlos. "Es geht im Moment gar nicht. Weder im Training noch im Rennen."

Auch Adrian Pertl (33.) war nach einem Lauf fertig. Für Johannes Strolz und Joshua Sturm war das Rennen nach wenigen Fahrsekunden vorbei.

Erste Adelboden-Punkte für Sieger Rassat

Für Sieger Paco Rassat waren es überhaupt die ersten Weltcup-Punkte in Adelboden. Er zeigt sich nach dem Rennen sehr erleichtert: "Vor so einem Publikum zu gewinnen, ist überragend. Ich bin sehr glücklich."

Hinter Rassat auf den Plätzen zwei und drei landeten die Norweger Atle Lie McGrath (+0,18) und Henrik Kristoffersen (+0,20). Vor allem Kristoffersen ärgert sich, nachdem er nach dem ersten Lauf noch in Führung lag.

"Ich habe gekämpft, aber der obere Teil war schlecht. Die Ski sind vor dem Flachstück weggerutscht und dann fehlt einem die Geschwindigkeit, aber ja, so ist es", zeigt sich der Routinier etwas ernüchtert.

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