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"Einfach schlecht" - Schwarz verpasst Finale in Madonna
Vor Weihnachten feierte Marco Schwarz im Weltcup zwei Siege, im Slalom in Madonna di Campiglio setzt es hingegen eine herbe Enttäuschung.
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Österreichs Slalom-Team kommt auch im neuen Jahr nicht richtig in Fahrt.
Beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio liegen die ÖSV-Athleten nach dem ersten Durchgang mit engen Zeitabständen nicht im Spitzenfeld. Bester Österreicher ist als 14. Manuel Feller mit 0,75 Sekunden Rückstand. Michael Matt belegt Zwischenrang 17., Johannes Strolz 20.
Eine Enttäuschung setzt es für Marco Schwarz. Der Kärntner verpasst mit 2,13 Sekunden Rückstand das Finale der Top 30.
"Das hat nicht viel mit Slalomfahren zu tun"
Der vor Weihnachten mit zwei Siegen (RTL, Super-G) aufzeigende Schwarz kommt auf der eisigen "Canalone Miramonti" überhaupt nicht ins Carven.
"Das hat nicht viel mit Slalomfahren zu tun gehabt. Ich glaube, ich bin einfach nicht ganz sauber skigefahren, am Material hat es nicht gelegen, da muss ich mich selber bei der Nase nehmen, das war einfach schlecht", sagt Schwarz im ORF-Interview.
Nach guten Trainingsfahrten hatte sich der Madonna-Sieger von 2023 auch im Slalom eine Steigerung erhofft, das Vorhaben muss er auf das Wochenende verschieben. "Abhaken, in Adelboden geht es weiter." In der Schweiz stehen ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm.