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"Brutales Programm" für Marco Schwarz

"Brutales Programm" für <a href='/ski1/daten/news/ski-alpin/marco-schwarz/' class='tag'>Marco Schwarz</a> Foto: © GEPA

Die Speed-Fahrer dürfen ein paar Tage abschalten, auf die Techniker wartet vor der am 6. Februar beginnenden Ski-WM in Courchevel/Meribel noch der Weltcup-Slalom in Chamonix.

"Das Programm ist brutal. Jetzt einmal fit werden, am Donnerstag Anreise, am Freitag unten trainieren, am Samstag Rennen", gab Marco Schwarz nach den beiden Super-G in Cortina (9. und 12. Platz) Einblick in seine Aufgabenliste.

Am Dienstag darauf erfolgt mit der Kombination die erste Medaillenentscheidung bei der WM, in die Schwarz als Titelverteidiger geht.

Kriechmayr trainiert Slalom

Der aus Super-G und Slalom zusammengesetzte Bewerb wird in Courchevel auch mit Vincent Kriechmayr stattfinden. "Die Kombi wird natürlich auch ein Thema für mich sein, da möchte ich mich auch präsentieren. Da muss ich noch ein bisschen Slalom trainieren", sagte der Oberösterreicher.

Als Titelverteidiger in Abfahrt und Super-G kommt er so schon einmal zu einem ersten Abtasten mit der Strecke. Die ihm liegt, wie die Siege in Abfahrt und Super-G im März 2022 beim Weltcupfinale zeigten, freilich waren die Bedingungen andere.

Nach den zwei fünften Rängen in Cortina befand Kriechmayr, dass "der Speed okay" sei. Er werde jetzt ein bisschen herausnehmen und sich dann konditionell einen "Boost" holen. Krafttraining benötige er ebenfalls, um in diesem Belang zum doppelten Cortina-Sieger Marco Odermatt (ließ Kombi-WM-Start offen) und Aleksander Aamodt Kilde aufzuschließen. "Wenn man sieht, wie der Odi und der Kilde stark sind, muss ich schauen, dass ich zumindest bei der Kondi gleichziehen kann."

Wer kommt in der Kombination noch zum Einsatz?

Von Speedseite kommend ist wohl auch Raphael Haaser für die WM-Kombi vorgesehen, freilich hofft er aber auf Einsätze in seinen Spezialdisziplinen Super-G und Riesentorlauf. "Jetzt werde ich heimfahren und dann werden wir die nächsten Tage Bescheid bekommen wie und was."

ÖSV-Männer-Rennsportleiter Marko Pfeifer hat in Kitzbühel anklingen lassen, dass ein weiterer Speedfahrer an der Kombi teilnehmen werde, dies könnte Stefan Babinsky sein. Als Vierter und 13. reiste er aus Cortina ab, wollte "daheim noch einmal anstoßen auf das Wochenende" und dann die Nominierung abwarten.

Gesetzt ist im WM-Auftaktbewerb freilich Kombi-Olympiasieger Johannes Strolz, der zuletzt Speed trainierte und sich in Chamonix im Spezialslalom nach der bisher enttäuschend verlaufenen Saison noch Selbstvertrauen holen kann.

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