Rast vs. Shiffrin als neues Topduell im Slalom
Die Schweizerin toppt eine starke US-Amerikanerin und durchbricht deren Siegesserie. Shiffrin war trotzdem zufrieden und Katharina Truppe erklärt ihre aktuelle Konstanz.
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Es kommt nicht oft vor, dass Mikaela Shiffrin im Ziel ausgelassen jubelt - und es doch nicht für den Sieg reicht.
Die imposante Serie von sechs Slalomsiegen in Folge ist in Kranjska Gora gerissen. Die Schweizerin Camille Rast hat am Ende die Nase vorne (zum Rennbericht>>>).
Shiffrin erklärt ihren Jubel: "Ich habe mir ein spezielles technisches Ziel vorgenommen, das ich heute perfekt umgesetzt habe. Ich hätte nicht härter pushen können."
Über ihre derzeit größte Konkurrentin Rast hat Shiffrin viel Lob übrig: "Sie fährt so gut Ski. In den letzten Rennen hat sie kleine Fehler gemacht. Ich musste heute 120 Prozent geben. Es war ein großer Tag für sie."
Rast lobt ihre Trainer
Die große Siegerin zeigt sich gegenüber dem Schweizer Fernsehen "SRF" sehr glücklich.
"Unglaublich, ich habe nicht gedacht, dass es an diesem Wochenende so gut läuft. Nach zwei zweiten Plätzen am Semmering hatte ich sicher noch etwas Hunger. Die Energie nehme ich aus einem guten Plan mit dem Kondi- und Ski-Coach. Wir arbeiten sehr viel zusammen, damit ich mich gut erholen kann."
Truppe findet ihre Konstanz
Die Österreicherinnen können sich aktuell auf Katharina Truppe verlassen. Die Kärntnerin wird wie am Semmering Fünfte.
"Ich war einmal sehr happy, dass im Ziel der Einser aufgeleuchtet hat. Bei den engen Passagen oben war ich nicht am Limit. "Den Rückstand ignorieren wir heute einmal."
Die Erfolgswelle führt Truppe darauf zurück, dass sie sich auf den Slalom spezialisiert hat: "Ich habe den Riesentorlauf eingepackt und weggepackt. Es fällt mir leichter, mich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Es läuft einfach." 16, 6, 7, 4, 5 und 5 lauten ihre bisherigen Saisonergebnisse.