Nina Ortlieb: "Festgestellt, dass ich andere Bedürfnisse habe"
Die Vizeweltmeisterin in der Abfahrt des Jahres 2023 hat gemeinsam mit ihren ÖSV-Trainern eine wichtige Entscheidung für die Zukunft gefällt. Ortlieb wechselt die Trainingsgruppe.
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ÖSV-Abfahrerin Nina Ortlieb hat einen Winter mit einigen "Ups and Downs" hinter sich.
Während sie bei den Olympischen Spielen sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G ausschied, fuhr sie Ende Februar in Soldeu erstmals seit rund drei Jahren wieder aufs Weltcup-Podest.
Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass vergangene Saison auch eine Comeback-Saison war, nachdem sich Ortlieb im Jänner 2025 eine Unterschenkelfraktur zuzog.
Nun ist die 30-Jährige aber wieder topfit und voller Tatendrang. Um konstant an der Weltspitze mitfahren zu können, hat sich Ortlieb gemeinsam mit ihren ÖSV-Trainern dazu entschieden, die Trainingsgruppe zu wechseln.
Künftig in Trainingsgruppe mit Julia Scheib
"Nach der Vorsaison habe ich mich mit den Coaches zusammengesetzt. Dabei haben wir festgestellt, dass ich andere Bedürfnisse habe und mehr Riesentorlauftraining benötige", erklärt Ortlieb der "Krone".
Die Tochter von Olympiasieger Patrick Ortlieb werde daher künftig mit der von Martin Sprenger betreuten "WC3-Gruppe" trainieren, in der sich auch Julia Scheib, die beste Riesentorläuferin der vergangenen Weltcup-Saison, wiederfindet.
Ein Schritt für den Super-G
"Auch im Hinblick auf den Super-G war es ein wichtiger Schritt für mich. Da konnte ich doch schon zwei Weltcupsiege holen, im vorigen Winter war es aber nur ein Top-10-Platz, wobei deutlich mehr möglich gewesen wäre", erklärt Ortlieb, die wieder mehr auf ihre technischen Fähigkeiten setzen will, wurde sie doch immerhin Junioren-Weltmeisterin im Riesentorlauf im Jahr 2015.
Bereits am 15. August hob Ortlieb gemeinsam mit ihren ÖSV-Kolleginnen ins Trainingslager nach Südamerika ab.
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