Ex-Abfahrer fördert Lara Colturi als Trainer
Der ehemalige Ski-Star war vom Trainer-Angebot "überrascht". Er soll helfen, Colturi im Super-G und im Riesentorlauf auf ein neues Level zu heben.
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Lara Colturi zählt zu den größten Talenten, die der Alpine Skiweltcup derzeit zu bieten hat.
Trotz ihrer erst 19 Jahre fuhr die Tochter von Ex-Skirennläuferin Daniela Ceccarelli bereits sieben Mal auf ein Weltcup-Podest (5x im Slalom, 2x im Riesentorlauf). In der Saison 2026/27 visiert die für Albanien startende Colturi nun den nächsten Schritt ihrer Entwicklung an.
Dafür hat sie in diesem Jahr auch einen neuen Trainer engagiert: Ex-Abfahrts-Star Johan Clarey wird Colturi künftig unter die Arme greifen.
Colturis Eltern riefen Clarey an
"Ihre Eltern riefen mich im Juli an und ich war von ihrem Angebot überrascht", erklärt Clarey im Gespräch mit "L'Equipe".
Der Franzose weiter: "Ich hatte nicht geplant, eine solche Rolle zu übernehmen. Es ist aus familiärer Sicht nicht einfach, so oft von zu Hause weg zu sein, aber es ist eine tolle Herausforderung und solche Chancen bieten sich nicht zwei Mal."
Unterstützung in Riesentorlauf und Super-G
Ziel der Zusammenarbeit sei es, Colturi speziell im Riesentorlauf und im Super-G weiterzuentwickeln. In diesen beiden Disziplinen werde Clarey die 19-Jährige in dieser Saison auch begleiten. "Sie hat großes Potenzial", freut sich der 45-Jährige.
Johan Clarey trat 2023 aus dem Alpinen Skiweltcup zurück. Zwar gewann der ehemalige Speedläufer kein Weltcuprennen, dafür hält er den Rekord für den ältesten Medaillengewinner bei einer Ski-WM, zusätzlich ist er der älteste Skirennläufer, der es auf ein Weltcup-Podest schaffte - aufgestellt im Jänner 2022 in Kitzbühel (41 Jahre, 13 Tage).