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Enttäuschender Saisonverlauf: Alice Robinson zieht Konsequenzen

Die Neuseeländerin trennt sich von ihrem Ski-Ausrüster Salomon und bekommt einen neuen Servicemann.

Enttäuschender Saisonverlauf: Alice Robinson zieht Konsequenzen Foto: © GEPA

Im Spätherbst 2025 sah es eigentlich ganz danach aus, als würde die Skiweltcup-Saison 2025/26 jene von Alice Robinson werden.

Die Neuseeländerin überzeugte mit Riesentorlauf-Siegen in Copper Mountain und Tremblant und ihrem ersten Super-G-Sieg in St. Moritz - und trug im Dezember folglich in beiden Disziplinen das Rote Trikot.

Doch danach verlor sie den Faden: In Semmering und Kranjska Gora schied sie aus, zudem flog sie beim Super-G in Tarvis heftig ab. Außer Form fuhr sie bei den Olympischen Spielen an den Medaillen vorbei und verlor im RTL-Weltcup den Anschluss an Julia Scheib.

Zwar folgten nach Olympia noch zwei Podestplätze, nachdem sie jedoch auch im Kampf um Super-G-Kristall den Kürzeren zog, fiel das Fazit der Saison doch eher enttäuschend aus.

Abschied von Salomon

Nun zieht die 24-jährige Neuseeländerin Konsequenzen und trennt sich von Ski-Ausrüster Salomon.

"Die letzten vier Jahre mit diesem Team bedeuteten mir sehr viel. Ich bin unglaublich dankbar für alle Menschen, die ich getroffen und mit denen ich in dieser wichtigen Phase meiner Karriere zusammengearbeitet habe", verabschiedet sich Robinson via Instagram von ihrem Ski-Partner.

Neuer Servicemann

Auch ihr Servicemann Michael Haas wird sie künftig nicht mehr betreuen.

"Worte können nicht beschreiben, wie dankbar ich bin. Es ist selten, jemanden zu treffen, mit dem man sich so mühelos verbindet. Deine Arbeitsmoral, Freundlichkeit und Persönlichkeit haben unsere Zusammenarbeit so besonders gemacht. Danke, dass du immer da warst und jeden Tag 110 % gegeben hast. Du bist der Beste."

Zu welcher Ski-Marke es Robinson weiterzieht, wird sich demnächst zeigen: "Etwas Neues kommt - bleibt dran."

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