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"Machen nicht alle Stationen mit": Kraft und Co. fehlen in Wisla

Österreichs Top-Springer lassen die erste Station des Sommer-Grand-Prix aus, statt ihnen werden Nachwuchsspringer an den Start gehen.

"Machen nicht alle Stationen mit": Kraft und Co. fehlen in Wisla Foto: © IMAGO / Action Plus

Der Sommer-Grand-Prix der Skispringer beginnt in Wisla (Polen) ohne Österreichs Top-Athleten.

Seit April steht bereits die Vorbereitung für den kommenden Winter an. Laut Cheftrainer Widhölzl seien alle sehr motiviert.

Nach den Erfolgen in der vergangenen Saison sind die Österreicher in der Mitfavoritenrolle. "Alle möchten uns vom Thron stoßen. Wir müssen Gas geben und kreativ bleiben", wird der Coach von der "Kronen Zeitung" zitiert.

Jan Hörl musste zuletzt bereits im März aufgrund von Rückenproblemen einen Schlussstrich ziehen (mehr dazu >>>). Nun sei er wieder fit und schmerzfrei. Er hätte jedoch etwas später mit dem Training begonnen.

Nachwuchsspringer in Wisla am Start

In Polen wird nun eine Nachwuchsgruppe an den Start gehen. "Wir haben so wenige Startplätze. Es passt gut, dass sich die Jungen einmal auf der großen Bühne präsentieren können", wird der 49-Jährige vom Medium zitiert.

Er ergänzt: "Wir machen nicht alle Stationen mit, weil der Sommer-GP für den Winter nichts zählt. Und Wisla mögen die Jungs generell nicht so gern."

Als zweite Station des Sommer-Grand-Prix steht Courchevel (FRA) an. Dort werden die ÖSV-Adler wieder am Start sein. "Wir fühlen uns dort sehr wohl. Es ist auch die Olympiaschanze. Deswegen machen wir vorher dort auch einen Kurs. Und es ist auch ein gutes Training unter Wettkampfbedingungen", sagt Widhölzl abschließend.

Verzichten müssen die Österreicher im Sommer auf die Heimstation in Hinzenbach. Der Trainer würde die Hintergründe nicht kennen, es sei jedoch sehr schade, dass der Standort erstmals seit 2013 im Kalender fehlt.

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