Nach Verletzungsserie: FIS beschließt neue Regeln
Kurz vor Saisonbeginn hat der Ski-Weltverband im Reglement durchgegriffen. Vor allem beim Skischuh gibt es Änderungen.
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Die FIS hat beschlossen, das Ski-Equipment der Fahrer strenger zu regulieren. Damit soll die Anzahl der Verletzungen verringert werden.
Bei ihrem Herbst-Meeting in Genf hat die FIS neue und klarere Regularien für Skischuhe verabschiedet. Das berichtet die "TT". Der in den letzten Jahren umstrittene Schienbeinschoner wird endgültig verboten. In der vergangenen Saison waren noch weichere Carbon-Modelle erlaubt.
"Schritt in die richtige Richtung"
Der Skischuh darf jetzt nur noch über eine bestimmte Maximalhöhe verfügen. Dadurch sollen die Kräfte, die auf die Athletinnen und Athleten wirken, verringert werden. Man erhofft sich, dass Stürze und Bänderrisse weniger häufig vorkommen.
ÖSV-Alpinchef Christian Mitter zeigt sich den Neuerungen gegenüber positiv: "Das ist sehr wünschenswert und für uns ein Schritt in die richtige Richtung."
Auch von Nachwuchsfahrern seien die Carbon-Schoner schon getragen worden. Durch das neue Reglement soll der Skisport weniger aggressiv sein. Auch die Länge der Damen-Ski wurde auf ein Maximum beschränkt.