Das kommt teuer! ÖSV zitiert Abfahrer zurück nach Südamerika
Ungeplante Mehrkosten und Frust bei den Ausrüstern: Vincent Kriechmayr und Co. werden zurück nach Südamerika beordert.
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Das Schneetraining in Südamerika kommt für den ÖSV und die Materialausstatter teurer als geplant.
Von Mitte August bis vor rund eineinhalb Wochen haben die ÖSV-Abfahrer im chilenischen Portillo ihre Vorbereitung für die kommende Weltcup-Saison absolviert.
Im Oktober hätte man das Training am Schweizer Gletscher in Saas-Fee fortsetzen sollen. Folglich wurde auch die Ausrüstung zurück nach Europa verschickt.
ÖSV flüchtet zurück nach Südamerika
Die hohen Temperaturen im Sommer und Herbst haben dem Gletscher in der Schweiz allerdings so sehr zugesetzt, dass dort keine Chance auf ein Training besteht. Deshalb wurde kurzerhand entschieden, dass die ÖSV-Abfahrer für weitere Trainings nach Südamerika zurückreisen werden. Das berichtet der "Blick".
Damit muss auch das gesamte Material nun wieder zurück versendet werden.
Den Ausrüstern gefällt das gar nicht. Im Normalfall übernehmen sie nämlich die Lieferkosten. Head-Rennchef Rainer Salzgeber erklärt gegenüber dem "Blick", wie teuer das kommt: "Aktuell bezahlen wir für Überseeflüge pro Kilo über 15 Euro. Und jeder Abfahrer benötigt für ein Trainingscamp rund 250 Kilo Material." Das ergibt 3.750 Euro allein für die Ausrüstung eines Athleten.
Schweizer Team mit anderer Strategie
Der ÖSV hat allerdings signalisiert, dass man sich wegen dieser suboptimalen Planung an den anfallenden Kosten beteiligen wird.
Die Schweizer Skimannschaft hat hingegen bewusst ihre Ausrüstung in Südamerika liegen lassen und in einer Cargo-Halle in Chile eingelagert.
Im Gegensatz zum ÖSV-Team haben sich die Schweizer - trotz Überlegungen - jedoch dagegen entschieden, für weitere Trainings nach Südamerika zurückzukehren.