Hütter nach Tarvis-Abfahrt "ratlos"
Nach einer eigentlich fehlerfreien Fahrt hat sie sich im Ziel "nicht ausgekannt", warum sie so einen großen Rückstand hat.
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Bei der Abfahrt in Tarvisio gab es mit der Italienerin Nicol Delago eine Premierensiegerin. Sie gewann vor Kira Weidle und Lindsey Vonn.
Hütter ist nach Fahrt sehr verwundert
Nicht nach Plan lief es hingegen für Cornelia Hütter. Die Steirerin ging mit Startnummer 14 ins Rennen. Der Nebel war zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich stärker geworden. Die Österreicherin kam den gesamten Lauf über nicht in Fahrt und riss ohne nennenswerten Fehler einen Rückstand von 2,06 Sekunden als 18. im Ziel auf.
Nach dem Rennen zeigte sie sich verwundert: "Ich bin nicht irgendwo danebengestanden. Ich habe mich im Ziel gar nicht ausgekannt, warum ich so einen großen Rückstand hatte", erklärte die 33-Jährige und ergänzte: "Ich bin ratlos".
Ob der Patzer am Material lag, kann sie noch nicht sagen: "Ich möchte da keinen Schnellschuss starten. Weitergekommen bin ich nicht. Woran es gelegen hat, ist schon zu reflektieren und analysieren", betont sie nach dem Rennen.
Ähnlich erging es Ariane Rädler, die zwei Plätze hinter Hütter lag und Miriam Puchner, die nach dem Rennen als Elfte frustriert wirkte (Die Reaktion von Puchner >>>).
Ortlieb ist mit bestem Saison-Ergebnis zufrieden
Besser läuft es für Nina Ortlieb in ihrem Comebackjahr. Sie fuhr auf Rang vier und verfehlte das Podest um 16 Hundertstel.
"Es war eine sehr saubere Fahrt, an der ein oder anderen Stelle vielleicht zu viel Kontrolle", resümierte sie nach dem Rennen.
In den beiden Abfahrtstrainings war sie zuvor immer unter den Schnellsten. Dennoch kann sie mit ihrer Platzierung "gut leben". " Man muss immer am Boden bleiben. Es ist ein relativ langer Lauf und gar nicht viel Rückstand", betont sie.
Der Nebel sei für sie nach den beiden bisherigen Fahrten kein Problem gewesen und auch sonst will sie keine schlechten Worte über die Verhältnisse verlieren: "Wir haben alle damit gerechnet, dass der Schnee noch langsamer ist. In Summe sind die Bedingungen sehr gut für das Wetter."
Ebenfalls in die Top-30 fahren Ricarde Haaser (22.), Emily Schöpf (25.) und Christina Ager (27.).