Brignones Kampf am Weg zurück: "Habe ständig Schmerzen"
Nach ihrer Horror-Verletzung arbeitet die Italienerin am erneuten Comeback. Dieses gestaltet sich jedoch herausfordernd, ihr Körper werde sich nie komplett erholen.
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Federica Brignone arbeitet nach ihrer schweren Fußverletzung, welche sie sich im April 2025 zuzog, weiterhin am erneuten Comeback, ganz fit ist sie jedoch noch nicht.
Im Interview mit "L’Équipe" gibt die Italienerin ehrliche Einblicke.
"Ich kann Rad fahren, schwimmen und ins Fitnessstudio gehen, aber ich kann nicht laufen und mich kaum belasten. Meine Muskeln haben sich wieder aufgebaut, es wird immer besser, aber ich bin noch lange nicht wieder so fit wie vorher. Ich habe ständig Schmerzen", sagt sie.
Comeback auf Ski geplant
Ein klares Ziel hat die zweifache Olympiasiegerin von 2026 dennoch vor Augen. Im August wolle sie ihre Ski wieder anschnallen und am italienischen Trainingslager teilnehmen.
Sie erklärt aber auch realistisch: "Ich werde es versuchen. Ich weiß noch nicht, ob ich die kommende Saison machen kann."
Das Comeback im vergangenen Winter konnte sich mit Gold im Super-G und im Riesentorlauf in Cortina sehen lassen. Einfach war es für die 36-Jährige aber keinesfalls.
"Wenn ich so leide wie in der vergangenen Saison, wird das nicht auszuhalten sein. Mein Körper wird sich nie komplett davon erholen", meint sie. Ihre Saison beendete die zweifache Weltmeisterin trotz ihres großen Erfolgs vorzeitig.
Weitere Olympia-Teilnahme ausgeschlossen
Der Start bei Olympia sei generell verrückt gewesen, sie hätte zuvor nur wenig trainieren können aufgrund der starken Schmerzen.
In einem Punkt ist sich Brignone aber sicher. Die Olympischen Spiele sind für sie als Skifahrerin Geschichte.
Auch das dauerhafte Risiko als Profisportlerin ist ihr bewusst.
"Sobald du auf Topniveau Ski fährst, riskierst du, dich zu verletzen. Die ganze Zeit", gibt sie abschließend von sich.
Nach ihrer aktiven Karriere wolle sie reisen und ohne Zwang Sport betreiben.
Ob man Brignone im kommenden Winter sehen wird, bleibt also abzuwarten.